• 600 Parlamentarier und prominente politische Würdenträger aus fünf Kontinenten sind nach Paris gekommen, um an der Versammlung teilzunehmen
• Maryam Rajavi: Maliki muss aus dem Amt getrieben werden, Atomverhandlungen führen in eine Sackgasse, USA/UN müssen in Camp Liberty handeln, Rohani als moderater Mullah ist ein „Märchen“

PARIS: Die große Versammlung von Iranern und Unterstützern ihres Widerstandes aus 69 Ländern und fünf Erdteilen fand am 27. Juni 2014 in der Halle von Villepinte bei Paris statt. Die Hauptrednerin der Veranstaltung war Frau Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des iranischen Widerstandes. Über 600 politische Persönlichkeiten, Parlamentarier und Juristen mit verschiedenen politischen Orientierungen waren aus aller Welt nach Paris gekommen, um an dieser Versammlung teilzunehmen und dem iranischen Widerstand ihre Solidarität auszusprechen.
Die Veranstaltung „Gemeinsam für die Freiheit“ wurde von mehr als 300 Vereinigungen aus der ganzen Welt getragen. Unter ihnen befindet sich ein breites Spektrum an Iranern und Unterstützern aus aller Welt, von Regierungsvertretern über Professoren, Studenten und Geschäftsleuten bis zu Frauen- und Menschenrechtsaktivisten.

Auszüge aus der Rede Maryam Rajavis
„Es gibt nur eine Lösung für den Irak und diese besteht darin, dass Maliki aus dem Amt gedrängt wird, das iranische Regime aus dem Land verschwindet und so die Grundlage für eine demokratische und alle Richtungen umfassende Regierung gegründet wird“, sagte Maryam Rajavi auf der internationalen Veranstaltung in Paris.

Camp Liberty
Maryam Rajavi betonte noch einmal, dass die USA und der UN-Generalsekretär gemeinsam für den Schutz und die Sicherheit der Flüchtlinge in Camp Liberty verantwortlich sind.
„Wir haben wiederholt die USA aufgefordert, die Bewohner von Camp Liberty in die USA oder in ein anderen europäisches Land zu bringen, und sei es nur auf temporärer Basis“, sagte Frau Rajavi. „Wir hätten alle Kosten für die Umsiedlung übernommen.“

Atomverhandlungen
Frau Rajavi sagte zu den Verhandlungen zwischen den iranischen Mullahs und der P5+1: „Sie „führen in eine strategische Sackgasse.“ Sie setzte hinzu, die Mullahs profitierten von der Beschwichtigung des Westens gegenüber dem Iran, weil sie ihnen Zeit gebe und den Weg zum Bau von Kernwaffen offen lasse. Daher müsse jedes Abkommen mit dem Iran folgende Dinge dringend beinhalten:
- Akzeptanz des Zusatzprotokolls und unangemeldeter Inspektionen aller Anlagen
- uneingeschränkte Befragungen aller beteiligter Personen
- Stop aller atomaren Anlagen und Projekte des Regimes, darunter in Arak, Fordow und Natanz
- klare Aussagen bezüglich der Verantwortung des iranischen Regimes für Menschenrechtsverletzungen und den Genozid in Syrien und im Irak, zeitgleich mit den Atomverhandlungen

Rohanis erstes Amtsjahr
Frau Rajavi nannte die Vorstellung, Hassan Rohani sei ein moderater Mullah, „ein Märchen“ und prophezeite, dass „die Krise im Regime sich verschärfen wird.“
„Das Regime hat mittlerweile alle Strategien ausprobiert und alle haben am Ende in die Sackgasse geführt“, sagte Rajavi.
Sie betonte, der Wandel im Iran werde nicht dadurch erreicht, dass man ein Spiel der Worte zwischen dem Westen und dem Iran in der Frage des Atomprogramms spielt oder dass man auf Machtkämpfe im Regime hofft. „Die entscheidende Schlacht wurde und wird zwischen dem iranischen Volk und seinem Widerstand einerseits und der herrschenden Theokratie andererseits ausgetragen.“

Zur Veranstaltung „Gemeinsam zur Freiheit“
Frau Rajavi sagte, die Versammlung zeige, dass „der Wille zum Wandel in allen Gesellschaftsschichten des Volkes vorhanden ist und ganz besonders unter den politischen Gefangenen. Sie alle wollen Freiheit und Demokratie.“
In Frau Rajavis Sicht ist der Wandel im Iran unvermeidlich und er wird nicht innerhalb des iranisches Regimes stattfinden, sondern durch das iranische Volk und durch seinen Widerstand herbeigeführt werden.
„Der iranische Widerstand will eine Republik, die auf einer Trennung von Kirche und Staat, Gleichberechtigung, einem Ende der Todesstrafe und einem atomwaffenfreien Iran basiert“, sagte Frau Rajavi.

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