Creative Gaming im Kunstunterricht
Dieses Video ist im Sommer 2014 am Friedrich-Ebert-Gymnasium in Hamburg
in Kooperation mit dem jaf - Verein für medienpädagogische Praxis entstanden.
Eine 9. und eine 10. Klasse haben sich mit der Entstehungsgeschichte des berühmtesten
Gemäldes der Welt und den Umständen, die zu seinem Weltruhm führten, befasst.
Ihre Rechercheergebnisse haben sie in dem Computerspiel Sims 3 inszeniert und
als Machinimas aufgenommen.
Anschließend haben sie die Sequenzen editiert und zu einem Episodenvideo zusammengefügt.

Drei Jahre hat der bereits um die 50jährige Leonardo an dem Auftragsgemälde für einen florentinischen Seidenhändler gemalt. Am Ende hat er es nicht ausgehändigt, sondern es mit nach Frankreich genommen,
wo er in den Dienst des Königs trat. An König Franz I hat er es schließlich kurz vor seinem Tod verkauft. Und so gelang es über Louis XIV und Napoleon schließlich in den Louvre.
Zur Zeit der Romantik wurde es dort zum Sehnsuchtssymbol und junge Männer pilgerten nach Paris und legten Blumen vor dem Gemälde ab.
Anfang des 20. Jahrhunderts kam es im Louvre zu einer Reihe von Kunstdiebstählen, manche davon von
Journalisten lanciert, die auf die nachlässigen Sicherheitsvorkehrungen im Museum aufmerksam machen wollten, die Werke zurückgaben und über ihre Taten berichteten.
Um diese Zeit herum entwendet der italienische Gastarbeiter Peruggia, der als Aushilfsglaser im Louvre tätig war, die Mona Lisa.
Schnell macht der Raub und vor allem die erfolglosen und wenig zielgerichteten Ermittlungsarbeiten Schlagzeilen in dem recht neuen Medium der Weltpresse. Peruggias Tat und Motiv bleiben ungeklärt, bis er eineinhalb Jahre später versucht, das Gemälde an die Uffizien in Florenz zu übergeben. So lange hatte er das Bild in seiner kleinen Wohnung in Paris versteckt, die im Zuge der Ermittlungen sogar von der Pariser Polizei durchsucht worden war.
Schließlich kehrt das Gemälde nach Paris zurück, wird dort aufwändig gefeiert und löst mit seiner Rückkehr unter jungen Pariserinnen eine Mona-Lisa-Mode aus.
Die wahre Mona Lisa hat wirklich zwei ihrer Töchter in ein Kloster gegeben. Während die erste unter mysteriösen Umständen früh verstarb, gelang die zweite zu hohem Ansehen und Ämtern. Skandale und Prozesse um männliche Verführer der Nonnen hat es ebenso gegeben.

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