Sightseeing - Tour through Rio de Janeiro

Copacabana ist einer der bekanntesten Stadtteile Rio de Janeiros, der direkt zwischen dem Atlantik und den mit Favelas bevölkerten Granitfelsen liegt und über einen vier Kilometer langen Sandstrand verfügt. Laut Berichten erhielt der Stadtteil seinen Namen durch Marienkunstwerke, die aus dem gleichnamigen, als Wallfahrtsort weit bekannten Copacabana am Titicacasee in Bolivien eingeführt wurden. Dessen Name wird einerseits aus der Indiosprache kommend mit "Sicht auf den See" erklärt, könnte sich aber auch vom Namen einer frühzeitlichen Wassergottheit, die ähnlich einer Aphrodite oder Venus war, herleiten. Der halbmondförmige Strand mit der Promenade wird auch „Princesinha do Mar (Kleine Meerprinzessin) genannt und sah in den 1930er, 1940er und 1950er Jahren sein goldenes Zeitalter. Als Stadtteil der Bohème, des Reichtums und des Glanzes ist Copacabana zum Thema vieler Musikstücke, Bücher und Bilder geworden. Das Viertel verfügt über viele gute Restaurants, Kinos und Theater. Durch die sukzessive Ersetzung der Villen durch zehn- bis zwölfstöckige Wohnblocks hat die Bevölkerungsdichte seit den 1970er Jahren stark zugenommen. Daher ist Copacabana heute sehr überfüllt, trotzdem ist es eines der attraktivsten Viertel mit seinen mehr als 70 Hotels, die viele Touristen anziehen. Copacabana ist 5,08 km² groß und weist momentan mit 34.000 Bewohnern pro km² die höchste Bevölkerungsdichte Rios auf. Die Copacabana ist zugleich ein bekanntes Vergnügungsviertel. Besonders nach Einbruch der Dunkelheit ist Vorsicht geboten. Wer sein Barvermögen offen zeigt, geht ein Risiko ein. Auch sollte man nachts wenig belebte Seitenstraßen meiden, ebenfalls einen Spaziergang direkt am Wasser. In den letzten Jahren kam es vermehrt zur Bildung von Jugendbanden, die gezielt Touristen ausrauben. Diese Banden werden von den Einheimischen „Utes genannt. Am Strand von Copacabana traten am 18.Februar 2006 die Rolling Stones vor über einer halben Million Zuhörer auf, wobei kein Eintrittspreis erhoben wurde. Ebenfalls kostenlos war am 7. Juli 2007 ein Konzert im Rahmen des Live Earth-Festivals. Mit Hilfe von roten Luftballons wurde im Juni 2008 in einer aufsehenerregenden Aktion auf dem Strandareal signalisiert, dass bis dahin im Jahr 2008 bereits 4.000Einwohner Rio de Janeiros durch Schusswaffen starben.

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