BERNARDA ALBAS HAUS
Tanztheater von Katja Taranu
nach dem Drama von Federico García Lorca
(Premiere: 05.04.2014 im Volkstheater Rostock)

Choreographie: Katja Taranu
Künstlerische Assistenz: Krzysztof Gradzki

Dramaturgie: Jörg Hückler
Bühnenbild: Mathias Betyna
Kostüme: Jenny- Ellen Fischer

Tanz:
David Bauer
Natalie Brockmann
Hung-Wen Chen
Teresa Lucia Forstreuter
Lester René González Álvarez
Linda Kuhn
Enkhzorig Narmandakh
Larissa Potapov
Daniele Varallo

Mutter Bernarda Alba zwingt ihre fünf Töchter zur traditionellen achtjährigen Trauerzeit um den verstorbenen Vater hinter Schloss und Riegel ihres Hauses. Sie führt ein tyrannisches Regiment. Gefühle und Glück haben keinen Platz in ihrem Denken. Bernarda kennt nur die Ehre. Besonders zwischen ihr und der jüngsten Tochter Adela kommt es häufig zu Konflikten. Als sie von der zarten Liebe Adelas zu einem jungen Mann erfährt, nimmt die Tragödie ihren Lauf.

Die Charaktere Lorcas bieten einen reichen Fundus für eine tänzerische Umsetzung. Er zeichnet Psychogramme von Frauengestalten, die zum Nachdenken über Frauen, Freiheit und Tradition anregen.

Die Choreografin Katja Taranu denkt das düstere Drama in einem zweiten Teil weiter. Nun nimmt Adela das Leben ihrer Schwestern in die Hand und offeriert jeder einen ganz persönlichen Weg, weit entfernt von den tradierten Pfaden: "Je weniger Dinge man auf Erden wichtig nimmt, desto näher kommt man den wirklich wichtigen Dingen." (Federico Garcìa Lorca)

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