[CASTELLANO]
Basado en la poesía barco negrero del autor alemán Heinrich Heine brinda la base para este proyecto de música, lectura, imágenes y silencio. La poesía se mueve entre un humor agudo, satira y critica social muy fuerte, pero al mismo ofrece una delicada lirica romantica. Recitado por Mathhias Scheuring se entrelata la poesia epica con la música del trio das mollsche gesetz. Paralelamente proyecta TELEFANTE su imago mundis a traves de luces y sombras, creando asi un ambiente de ritual que establece una conexión en los 3 niveles de expresión: lenguaje, sonido e imagen. sin perder cada uno su autonomia.

[DEUTSCH]
Heines „Sklavenschiff” pendelt zwischen bitterbösem Humor, Satire und
gnadenloser Sozialkritik und ist doch mitunter von lyrischer Zartheit.
Rezitiert von Matthias Scheuring, wird das epische Gedicht verzahnt mit
der Musik eines unvergleichlichen Trios: „das mollsche gesetz”, 2004 von
Udo Moll als improvisatorisches Forschungsprojekt gegründet, hat sich
zur Regel gemacht, dass kein Stück länger dauert als 60 Sekunden — und
dass jeweils eine Pause in gleicher Länge folgt.
Diese ebenso einfachen wie radikalen Regeln verändern die Art und Weise,
wie Musik entsteht, und vom Publikum wahrgenommen wird, massiv. Auf der
Bühne fordert dieses Format größtmögliche Klarheit, Pointierung,
schnelle Entscheidung — im Auditorium fordert es eine starke
Fokussierung auf den Moment. Die Pausen laden dazu ein, den Fokus von
ganz scharf auf unendlich zu stellen, sie sind die Resonanzräume in der
Zeit.


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