Das Modell kann in der Architektur die Wirlikchkeit nur unzureichend repräsentieren. Abgesehen von der Helicopter Problematik - also der Position des Betrachters, meist ausserhalb und weit über dem Modell, was dem Betrachter den Blickwinkel einer in einem Helicopter fliegenden Person verschafft, was wie wir aus unserem Alltag kennen, nur selten bis gar nicht vokommt, gibt es ein weiteres Problem, das sich zwischen das Modell und die Wirklichkeit schiebt.
Die drei den Raum determinierenden Dimensionen xyz sind im Model ohne weiteres darstellbar. Doch mit dem Anspruch den Raumeindruck des Betrachters im Modell darzustellen benötigt das Modell außer der Maßstäblichkeit noch die Zeit. Ein langer Flur der durchschritten wird, hinterläßt beim Benutzer einen anderen Raumeindruck als der selbe Flur, der nur überquert wird, Entfernungen werden in Zeit übersetzt, ganze Gebäude zu Topographien der zeitlichen Dimension...
Das war der Ausgangspunkt für unseren Film. Die Auseinandersetzung von Film und Model brachte uns dazu ein Model der Zeit anzufertigen und durch das Medium Film umzusetzen. Wie lässt sich Die Zeit im Model umsetzen?

grüße von der Front und Dank an Herrn Matuschek

dein Reinhold

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