"Die Struktur ist da - angesichts der demografischen Entwicklung sollten wir aber weiterhin darüber nachdenken", wettert das neue Stadtoberhaupt Roland Pohlenz. Gemeint ist damit, dass die Personalstärke nach und nach der sinkenden Einwohnerzahl anzupassen sei. Es werden keine weiteren Stellen mehr besetzt werden, die Stelle des Pressesprechers soll eine Person im Haus zusätzlich übernehmen.

Es erscheint schon längst nicht mehr als unsichtbar, eine greisende Stadt, leere Neubauschluchten, fast tote Straßenzüge, dahinsiechende Spielplätze und leere Geschäftsfilialen zeichnen eine einst lebendige und kinderreiche Stadt. Die Lebensfreude und Schaffenskraft der Menschen ist zu einem trostlosen Alltagsgestade verkommen. Stetig wachsende Armut und Arbeitslosigkeit, Geburtenschwund und Abwanderung sind nicht mehr zu übersehen.

Die Stadtväter überschlagen sich fast mit ihren Stadtumbaukonzepten, von Abriss und Neubau, die jedoch nur den Umbau zu einer Rentnerstadt zur Folge haben. Leer, still und leise ist es geworden, wo vor wenigen Jahren noch Kinder wie wild auf den Spielplätzen umhertollten. Die Entpuppung zu einer Geisterstadt ist hier schon unlängst zur Wirklichkeit geworden. Selbst die hiesige Polizeiwache steht schon fast vor seinem Aus.

Doch in dieser leeren und trostlosen Kulisse, gibt es auch noch einen Drang nach Leben, nach Freiheit und Selbstbestimmung. Ein lebendiger Geist, eine lebendige Tat, junge Menschen, die nicht kampflos im Schutt dieser dekadenten Zeit ihres Volkes dahinvegetieren wollen, bevor auch ihre Stadt nur noch ein demokratischer Trümmerhaufen ist. Ein natürliches Feuer, welches in jedem Einzelnen von ihnen brennt, sich gegen jene aufzulehnen, welche unserem Volke den allmählichen Tod bringen.

Sie wollen später nicht sterbend in ihren Betten liegen, um nicht sagen zu können, wir hätten nicht alles versucht um etwas dagegen, zu unternehmen. Nicht Hass und Gewalt bestimmt ihr Bestreben, sondern die Liebe zu Volk und Heimat. Wenn jeder wartet, bis der andere anfängt, wird es bald zu spät sein, also packen wir es an!

"Entweder du bist ein Teil des Problems oder ein Teil der Lösung. Dazwischen gibt es nicht."

Weitere Informationen dazu findet Ihr unter:

sfb-infos.nw.am

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