
knowledge // Der Nahostkonflikt
3 years ago
Bei meiner Diplomarbeit 'knowledge' an der BA Ravensburg (Studiengang Mediendesign) handelt es sich um ein fiktives TV-Format, welches wissenswerte Inhalte des aktuellen Zeitgeschehens visuell ansprechend für junge Menschen aufbereitet.
Es zeigt, dass Bildung auch 'cool' aussehen und dabei mehr an Musikfernsehen als an trockenen Geschichtsunterricht erinnern kann.
Der hier zu sehende Beispielbeitrag erklärt in 5 Minuten die Wurzeln des Nahostkonfliktes.
Für die Recherche, die Entwicklung des Drehbuches und das Erstellen der Animation standen 3 1/2 Monate zur Verfügung.
My dissertation, titled 'Knowledge' for my degree at Ravensburg College (subject: media design) deals with a virtual TV format that gives current important matters a more visually attractive shape.
It is especially attractive to younger people. One of my goals is to show that education and learning may also have a 'cool look'. This new look often reminds the viewer more of a TV music video than that of a matter-of-fact history lesson.
The sample – to be seen here – gives a 5-minute-explanation of the roots of the middle-east conflict.
It took about 3 ½ months to research this project, write the story book, and prepare the animation graphics.
Es zeigt, dass Bildung auch 'cool' aussehen und dabei mehr an Musikfernsehen als an trockenen Geschichtsunterricht erinnern kann.
Der hier zu sehende Beispielbeitrag erklärt in 5 Minuten die Wurzeln des Nahostkonfliktes.
Für die Recherche, die Entwicklung des Drehbuches und das Erstellen der Animation standen 3 1/2 Monate zur Verfügung.
My dissertation, titled 'Knowledge' for my degree at Ravensburg College (subject: media design) deals with a virtual TV format that gives current important matters a more visually attractive shape.
It is especially attractive to younger people. One of my goals is to show that education and learning may also have a 'cool look'. This new look often reminds the viewer more of a TV music video than that of a matter-of-fact history lesson.
The sample – to be seen here – gives a 5-minute-explanation of the roots of the middle-east conflict.
It took about 3 ½ months to research this project, write the story book, and prepare the animation graphics.
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Super Arbeit!
peace/respect
Die nächste Frage stellt sich bei der Umsetzung in einem Format, welches einen kommerziellen Erfolg ermöglicht, also ist es möglich, mit so schnellen Schnitten genug Leute anzusprechen. Schon »Mit offenen Karten« läuft nur auf arte.
Viel Erfolg bei den Bewerbungen!
mich würde vor allem mal interessieren wie das video erstellt wurde, also ein kleines making of.. :)
lafkon.net/tc/
aber trotzdem, sehr gut gemacht!
(zb über den kaukasus konflikt?!)
Ach, und die Visuals sind einsame spitze!
Johannes
"Ein jüdischer Staat wurde schon 1917 von Balfour versprochen" Behaupte ich was anderes?
"die ersten Selbstmordattentate gab es 1994". Da hab ich anders lautende Informationen herangezogen (vgl: Joseph Croitoru: Der Märtyrer als Waffe - Die historischen Wurzeln des Selbstmorattentates.)
dickes Lob! Das TV Format von morgen!
So lässt sich Geschichte lernen :-)
Die Präsentation ist aufwendig gestaltet, wirkt aber sehr trist und unlebendig. Sie hinterlässt keine Erinnerungen beim Betrachter - zumindest bei mir nicht. Im Nah-Ost-Konflikt geht es schließlich um das Schicksal mehrerer Generationen von Mensche. Wo sind denn diese Menschen? Gesichtslose Stichmännchen sind einfach nicht genug um dem Thema gerecht zu werden.
Das Intro verspricht, die Hintergründe der Zeitungsberichte zu klären. Dazu fehlen mir aber Erklärungen für die Begriffe, die in den Medien oft Verwendet werden. Es geht beispielsweise oft um den Gaza-Streifen. Was ist das? Als populärer Geschichtsunterricht, um zu verstehen, was die Zeitungen schreiben, taugt die Sendung also kaum. Ganz im Gegensatz dazu was das Intro verspricht.
Klar. Fünf Minuten sind recht wenig Zeit, um den Nah-Ost-Konflikt zu erklären. Allerdings ist genau das ein Kritik-Punkt. Der Korrespondent hat sich in diesem Fall einfach übernommen. Ich kann Dir das nicht übel nehmen. In der Diplomarbeit will man schließlich etwas machen, was nicht jeder kann und zeigen wie gut man ist. Mir geht es genau so.
Meine Kritik ist hart. Ich weis. Mich interessiert wie Du damit umgehst. Gibt es denn schon Ideen für Verbesserungen? Und wie würdest Du deinen Beitrag ändern, um auf meine Kritik zu reagieren?
hab gerade deine kritik gelesen und muss dir erstmal ein ehrliches lob für deine art und weise der kritik aussprechen (scheint nicht selbstverständlich zu sein; aber das liegt vielleicht auch am polarisierenden Thema Nahostkonflikt). Schade, dass du das video als visuell trist und unlebendig empfindest. aber das ist vielleicht auch ein bisschen geschmacksache?! der art directors club deutschland hat es z.B. gerade als herausragende nachwuchsarbeit ausgezeichnet.
du bist der meinung strichmännchen werden dem thema nicht gerecht? das kann ich nicht ganz nachvollziehen. ich habe viele fotos (bei denen ich allerdings gerne über eine größere auswahl verfügt hätte, das gebe ich gerne zu - aber mir stand nun mal kein komplettes Archiv zur Verfügung) in die Animation eingebaut und fast nur dort wo ich Sachverhalte darstellen wollte auf das Mittel der Infografik zurückgegriffen.
"Wo sind die Menschen?" Du meinst Einzelschicksale? Da gibt es doch schon abertausende Dokumentationen und Reportagen zu. Gerade zum 60. Jahrestag der Staatsgründung Israels hab ich wieder einige dieser Dokus gesehen. Danach weiß ich alles über Arafat oder über die israelische Familie XY. Aber wirkliche Zusammenhänge werden nicht oder nur kaum klar. Oder die Darstellung wird emotionalisiert und damit schnell parteiisch. Ich wollte mit meiner Vision eines zukünftigen Fernsehformates für junge Menschen zeigen, wie ein Einstieg(!) in ein solches Thema aussehen könnte und bei Jugendlichen Interesse geweckt und Berührungsängste abgebaut werden könnten. Ich will damit ja nichts von dem ersetzen was es bisher schon an Dokus und anderen Formaten gibt. Oder gar den Geschichtsunterricht. Ich bin nur der Meinung es gibt eine Lücke zwischen LOGO und ARTE die noch nicht gefüllt ist.
Und genau dort sehe ich 'knowledge' angsiedelt. Manch einer erwartet von 'knowledge' den Inhalt eines ganzen Lexikons zur Thematik Nahostkonflikt auf einem Niveau bei dem meine Zielgruppe nach 20 Sekunden auf MTV umschalten würde. Wenn es mir darum ginge, hätte ich mich - wie du vermutest - natürlich vollkommen übernommen. Aber nochmal: Das war nicht meine Absicht. Ich habe auch keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Das ist ja auch gar nicht möglich bei 5 Minuten. Und daher fehlen nun mal auch ein paar Begriffe wie z.B. der Gaza-Streifen. Aber nur weil ich nicht alles zeigen kann, kann die Konsequenz ja nicht sein gar nichts zu zeigen. Es ist ja nicht so, dass Jugendliche sich überlegen 'lese ich jetzt ein ausführliches Buch zu dem Thema oder gucke ich knowledge' und sich dann leider nur für knowledge entscheiden. Für viele kommt ein Buch oder eine ausführliche Doku ja gar nicht in Frage. Also finde ich es besser man bietet ihnen eine Einstiegsmöglichkeit in ihrer Bildsprache an und kann so den ein oder anderen für eine Thematik wie den Nahostkonflikt begeistern, und derjenige greift dann vielleicht doch mal zu einem Buch.
Ich glaube ehrlich gesagt, dass ich vieles wirklich nochmal sehr ähnlich machen würde. Das klingt vielleicht ignorant. Aber nicht alle finden das Format so schlecht wie du.
Hat eigentlich überhaupt jemand vor mir schon mal versucht etwas anderes als die Inhaltlichen Schwachstellen des Beitrags abzuklopfen? Wenn nicht würde ich anfangen im Kreis zu laufen und mir dabei den Hinterkopf kratzen. Ich habe nämlich mal gehört, dass es zeigt, dass sich die Leute um einen Kümmern und Sorgen, wenn man Kritisiert wird. Stimmt auch. Sie machen sich nämlich für Dich Gedanken darüber, was Du besser machen könntest, damit du am Ball bleiben kannst. Ich bin mir sicher, dass den Profis diese Schwachstellen auch aufgefallen sind. Es hat aber keine für Nötig gefunden, sie anzugreifen.
Überlege Dir dazu mal folgendes: Wenn du in einem Wettbewerb mit einem eingeschränkten Teilnehmerfeld teilnimmst und du auf Platz x landest. Das bedeutet nur, dass Du besser warst als die x-1 anderen nach Dir. Wenn du den 1. Platz belegst, bedeutet das auch noch lange nicht, dass Du der beste bist. Es kann viele andere Menschen geben, die den Job besser machen als Du. Sie haben nur nicht am Wettbewerb teilgenommen. Und genau das kann dir passieren, wenn du in den Beruf einsteigst. Dann hast Du vielleicht auf ein mal ein ganzes Büro voll Kollegen, die besser sind als Du.
Was heißt das? Ganz einfach: Wenn man noch so gut ist, man darf nie aufhören sich zu verbessern, wenn man an der Spitze bleiben will. Auf seinen Lorbeeren kann man sich ausruhen, wenn man in den Ruhestand geht.
Jetzt weist du auch woher meine Kritik kommt. Alles was mich interessiert hat, ist wie du mit deinem Erfolg und mit Kritik umgehst. Ich bin da ein wenig enttäuscht.
So, bevor ich mich verabschiede, muss ich allerdings noch ein wenig aufräumen.
Zum Thema MTV und trist. Da muss ich mich erst mal entschuldigen. Ich bin bei der Kritik nämlich erst mal von mir ausgegangen. In der Schule lernt man von den Moses, den Israeliten und den Römern und in der Zeitung liest man von Israel, den Palästinensern und den umliegenden Ländern. Die Geschichte ist nicht unbedingt Schulstoff. Diese Lücke hast Du sehr gut geschlossen. Wenn auch nicht vollständig, das macht aber nichts.
Dann kann ich Dir auch sagen, was ich ändern würde, nachdem ich Deine Reaktion auf die Kritik kenne. Der Satz nach der Behauptung, dass dein Beitrag trist wirkt, ist der Schlüssel dafür. Ich würde einen fiktiven Charakter im Kontext des Konflikts entwickeln, den die Zuschauer mögen, würde ihn aufbauen, ihn die Fakten, die du erwähnt hast neben bei streuen lassen und ihn dann am Ende tragisch zu Tode kommen lassen. So fühlen sich die Zuschauer als hätten sie einen Freund verloren. Der kaltschnäuzige Schlag ins Gesicht, den man Realität nennt. Das wirkt.
Noch etwas. Als ich dich danach gefragt hast, was du besser machen würdest, bin ich nicht davon ausgegangen, dass Du die Verbesserungen im Rahmen der DA machst, sondern als professioneller Journalist.
So damit verabschiede ich mich und wünsche Dir noch viel Erfolg.
danke für deine antwort und die Zeit, die du dir genommen hast dich mit meiner Arbeit auseinander zu setzen. Versteh mich nicht falsch. Konstruktive(!) Kritik ist wirklich willkommen. Tut mir leid, dass bei dir der Eindruck entstanden sein muss, dass ich mit der Kritik eigenartig umgehe. Das lag vielleicht auch ein bisschen daran, dass dein Beitrag mit 2 anderen Kommentaren hier aufgetaucht ist, die mich echt ein bisschen rasend gemacht haben. Natürlich hast Du recht, dass man sich immer verbessern muss und den Wettbewerb hatte ich auch nur erwähnt, weil ich dachte du empfindest den grafischen look an sich als trist. da wollte ich nur zeigen, dass der auch auf positives echo stößt und viel mit dem persönlichen geschmack zu tun hat. aber da haben wir vielleicht ein bisschen aneinander vorbei geredet bzw geschrieben. Ein durchs Programm führender Character ist auf jeden Fall ein interessanter Ansatz aber auch eine sehr große Herausforderung, damit er von der Zielgruppe angenommen und akzeptiert wird. Nur sterben lassen sollten wir ihn auf keinen fall. Er soll ja auch noch über andere Thematiken berichten können... ;-) knowledge soll ja auch als Serie funktionieren.
Vielen Dank nochmal & Schöne Grüße,
Axel
1. Bezeichnung "Israeliten" ist zeitlich falsch (gehört in Zeit der 12 Stämme)
2. Jahreszahl der römischen Herrschaft ist falsch
3. Das Gebiet sollte den Juden zugesprochen werden, siehe de.wikipedia.org/wiki/Faisal-Weizmann-Abkommen
4. Mandats-Karte ist falsch (Jordanien gehörte 1920 noch zum Mandatsgebiet)
5. Konflikte zwischen Arabern und Juden gab es schon vor dem Ersten Weltkrieg
6. "Sie finden die aufteilung nicht gerecht" ist wohl ziemlich lächerlich.
(Der größte Teil des jüdsichen Gebietes war ja eh Wüste.
7. Im Unabhängkeitskrieg kam ist nicht nur zu Gebietsgewinnen
auf jüdischer Seite, sondern auch zu schmerzlichen Verlusten
(z.B: jüdisches Viertel in der Altstadt von Jerusalem)
8. Flüchtlingslager ist ein politisch geprägter Begriff.
Slums wäre wertfreier und objektiver.
usw. usw.
Inhaltlich sehr schwach
Summa summarum: Grafisch gut aufbereitete Desinformation
1. Deine Daten kann ich aber noch googlen keinen Anschlägen zuordnen.
2. "Israel beantwortet [..] auf die besetzten Gebiete" passt nicht in die 70er Jahre sondern gehört in die 90er Jahre (richtiger wäre PA-verwalteten Gebiete - ansonsten wäre es mehr oder weniger ein Angriff auf sich selbst) . Die Terrorangriffe in den 70er Jahre kamen aus Basen im Ausland (besonders Jordanien, Libanon).
Ich bleib lieber bei ARTEs Mit Offenen Karten.
An meiner Animation kann man sicher sowohl beim Inhalt als auch bei der Grafik noch Monate weiter arbeiten und unglaublich viel noch verbessern. Aber ich denke was ich in der kurzen Zeit (mehr stand nun mal nicht zur Verfügung) auf die Beine gestellt habe, kann sich wirklich sehen lassen und zeigt welche Idee dahinter steckt. Ich bin nach wie vor froh, dass ich es so gestaltet und hinbekommen habe, wie es hier zu sehen ist, und ich nicht jeden der oben erwähnten Punkte aufgenommen habe oder gar von Slums (das ist meiner Meinung nach was anderes) an Stelle von Flüchtlingslagern (dieser Begriff wird von nahezu der gesamten deutschsprachigen Literatur zu diesem Thema verwendet) gesprochen habe.
Aber ich hoffe die Kritiker fühlen sich jetzt ein bisschen besser, weil sie ja so viel schlauer sind. Und wenn sie gerne Sendungen kritisieren, die auf Grund ihrer Zielgruppe Sachverhalte nicht bis ins letzte Detail darstellen, dann sollten sie mal beim ZDF anrufen. Die haben da so eine Sendung.... LOGO heißt die... ui, da gibt es dann aber viel zu tun...
Tut mir leid, dass ich jetzt einen schärferen Ton anschlage. Aber diese Kritik geht einfach an meiner Arbeit vorbei und dient meiner Meinung nach mehr der Stärkung des eigenen Selbstwertgefühls als der Aufklärung.
Aber wenn du einen Kinofilm machen würdest, dann wären's auch in erster Linie die Film-Kritiker die dir ein Echo geben und nicht das Publikum. Du hast es hier wohl den falschen Kanal gewählt um dein Zielpublikum zu erreichen.
Hast du das Video eigentlich an deiner Zielgruppe ausprobiert und deren Reaktionen analysisiert? Ob die hinterher wirklich Wissen aufgenommen haben oder nicht doch das 'cool aussehen' störend wirkt? Ich würd's aber nicht in einer Schulklasse zeigen, sondern auf die Straße gehen und es dort die Kids zeigen.
Hast du eigentlich schon eine Note auf die Arbeit bekommen?
kompliment für ihren aufwändigen versuch, den überaus komplexen nahost-konflikt benutzerfreundlich umzusetzen. meine, das ist ihnen mit blick auf ihr zielpublikum sehr gut gelungen.
gleichzeitig erleben sie anhand der teils gehässigen, um nicht zu sagen absurden kommentare hier, wo eines der ganz grossen probleme dieses konflikts (und damit eben auch an ihrer darstellung) liegt: geschichte wird nach jeweiligem gutdünken zurechtgerückt, emotionen überdecken nicht selten argumente. selbstverständlich attestiere ich ihnen, dass sie möglichst objektiv "berichten" wollen; aber beim weglassen, beim wording fängt die misere im nahen osten eben schon an...
als nahost-korrespondent des öffentlich-rechtlichen schweizer fernsehens habe ich aber eines von ihnen gelernt: sich den mum an der suche nach neuen formen nicht vermiesen lassen. - sie haben mich angestachelt, dem teils tatsächlich sehr gemächlichen tv-alltag neuen geist einzuhauchen. mal sehen, was sich von ihnen "profitieren" lässt
frohes schaffen
"Mit offenen Karten" auf arte ist auch interessant, aber natürlich auch zeitlich länger und wenn man sich nicht von Anfang an so sehr dafür interessiert, kann die Sendung auch recht langweilig werden.
eine 'aktualisierte' version wird es nicht geben. ich denke dazu hab ich mich und andere kommentatoren bereits ausführlich geäußert. gerade bei diesem thema ist der interpretationsraum abhängig vom standpunkt riesig. gerade vorgestern hab ich wieder den satz gelesen: 'es gibt bei diesem thema keine objektive wahrheit'. ich habe im rahmen meiner möglichkeiten versucht den konflikt darzustellen. mehr kann ich nicht leisten. und lass dich bitte nicht von all den anderen einträgen hier verunsichern. z.b. wird mir immer wieder vorgeworfen, dass das jahr der jüdischen vertreibung von 135 n. chr. eine fehlerhafte angabe ist. dazu schreibt wikipedia: "Der letzte jüdische Aufstand in Israel gegen die römische Herrschaft (Bar-Kochba-Aufstand) wird 135 n. Chr. niedergeschlagen. Die Juden werden über die ganze Welt verstreut (Diaspora)." Für mich ist der letzte Aufstand ein geeigneter Zeitpunkt um die Vertreibung zu datieren. Für andere nicht. So ist das eben.
als Interessierter in Kunst, Geschichte und Film möchte ich dir ein grosses Lob aussprechen.
Soweit ich das beurteilen kann ist dein Beitrag ziemlich gut recherchiert. Mir gefählt die Darstellung und auch, dass es ein wenig melancholisch wirkt - immerhin ist es ein immerwährender Konflikt...
Lasse dich nicht entmutigen!
Grüsse aus der Schweiz.
Abhijit
Vielen Dank
wie hast denn den Pixel-Zoom-Effect realisiert? After Effects? Cinema4D? Filter oder nachgebaut?
Auf jeden Fall ein tolles Ergebnis.
Wow!
obwohl ich mich für das Thema interessiere, hab ich eine ganze Menge Neues gelernt. Und das in 5 Minuten. Wahnsinn! Mir gefällt auch die neutrale Art und Weise, wie die Fakten präsentiert werden (auch wenn das die Sympatisanten der jeweiligen Seiten durch haarspalterissche Pseudo-Besserwisserei in Frage zu stellen scheinen).
Auch die Animationseffekte find ich sehr gut. Kaum zu glauben, dass das in 3,5 Monaten von nur einer Person zu machen ist.
Mach weiter so. Ich hoffe Leute wie du werden von den Medien gefördert.
Gruß,
T.S.
ich hab Deine Arbeit zum ersten Mal bei der Bachelor Präsentation in Ravensburg gesehen. Diese und noch eine andere sind mir länger im Gedächtnis geblieben. Bin nach dem ersten Durchgang nochmals zum Monitor gegangen um es mir nochmal anzuschauen. Irgendwie triift es einfach den Nagel auf den Kopf bzw den Zeitgeist. Sensationell animiert, tolles Timing, guter Sprecher und passender Sound. Mutig solch ein Thema zu wächlen. Ich habe mich schon mit dem Palästina Konflikt beschäftigt, aber "knowledge" fasst alles wunderbar zusammen. Deine Arbeit hat mich zusätzlich inspiriert und motiviert mich intensiever mit flash und dann after effects auseinander zu setzten. Und so was wollt ich schon immer mal machen ...
Mich hats dann auch kaum gewundert als ich einen Artikel in der PAGE las und du einen Preis gewonnen hattest.
Glückwunsch. Hat Dir hoffentlich zu einer guten Arbeitsstelle verholfen.
Was machst du denn derzeit für Projekte?
Die Kritiker kann ich nicht nachvollziehen. Ist wahrscheinlich der Neid. Und Erfolg kommt ja auch nicht von selbst, sondern den muss man sich erarbeiten. Und das hast Du in nur 3,5 Monaten geschafft. Ich weiss wie kurz das sein kann.
ein Video das ähnlich brisant und interessant sein dürfte ist:
crisisofcredit.com/
Grüße
Mike
Das Thema ist weniger brisant wird, aber auch kontrovers diskutiert. ( Das Mittelalterliche Weltbild ...
vimeo.com/7851867 ).
Ich ziehe meinen Hut vor deiner Leistung !
Bravo!