Im Augmented-Reality-Forschungsprojekt lifeClipper2 (2006-2008) werden derzeit drei Szenarien entwickelt: eine archäologische Rekonstruktion einer Keltensiedlung, eine Architekturvisualisierung der baulichen Vorhaben im Novartis-Campus und das frei experimentelle künstlerische Szenario ‘Playground’, das im Rahmenprogramm des Basler Medienfestivals Shift im Herbst 2008 laufen wird.Das verwendete AR-System besteht aus einem im Rucksack tragbaren Computersystem, das je nach Standort der Nutzer Informationen auf ein Head Mounted Display einspielt. Bilder und Geräusche werden während des Tragens bzw. des Bewegens aufgenommen, in Echtzeit verändert und mit räumlich positionierten audiovisuellen Elementen virtuell erweitert. Die Koordinaten der virtuellen 3-D-Welt werden, ausgehend von der Position und Blickrichtung des Trägers, mit denen der realen Welt korreliert. So wird die reale Welt mit virtuellen Bildern und Klängen erweitert und neu erfahrbar, und Dinge lassen sich sehen, die längst verschwunden sind oder gar noch nicht existieren.