Als ich 2001 Egotronic gründete, wollte ich nur eins:
Durch die Lande reisen und Konzerte spielen. Egal wo, hauptsachen Viele. Mein damaliger Mitstreiter Hörm, der mittlerweile ausgestiegen ist und durch Endi und Dr. Tilberg ersetzt wurde, sah das ähnlich und so bemühten wir uns -zumal keiner von uns einen festen Job hatte- Auftrittsmöglichkeiten zu bekommen, wann immer es ging. Das gestaltete sich zu Beginn allerdings relativ schwer, denn in den Azs war Punk und Hardcore immer noch die Musikrichtung Nummer 1 und auch die „normalen“ Clubs konnten mit diesem damals noch auf Gamesounds basierenden Style nicht wirklich etwas anfangen.
Unsere erste Show spielten wir in einem Hausprojekt in der Giesser Strasse in Leipzig als letzte Band des Abends, nach 5 Crust-Punk-Kapellen. Etwas nervös betraten wir die fast komplett mit Punks gefüllte Halle und waren überaus erstaunt, als schon beim ersten Song die Post abging. Was für ein Gefühl!
Als Lars Egotronic hunderte von Shows später 2004 ins Audiolith-Boot holte und wir mit Artur den besten Booker der Welt verpflichten konnten, hatten wir schon eine stattliche Anhängerschaar, doch niemand hätte zu träumen gewagt, was 2007 mit erscheinen des zweiten Longplayers „Lustprinzip“ auf uns zu kommen sollte. Ausverkaufte Konzertsääle noch und nöcher und Exzess bis zum abwinken!
10 Jahre Egotronic bedeutet für mich die Erfüllung eines Traums... und er dauert immer noch an!

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