Standalone MK-Spot "3d seit 1911"
Kinowerbung/Dokumentation, Deutschland, 3.15 Min, 35mm/HD, S/W und Farbe, eine Produktion der Hff-München mit DRIFE Filmproduktion und den Münchner Kammerspielen, 2010
Performance, Installation und Kinowerbung,
der Münchner Kammerspiele, mit Beteiligung eines Live-Schauspielers im City-Kino.
Für drei Minuten werden die Münchner Kammerspiele ins Kino gebracht und die vierte Wand überwunden. Die filmische Installation: MK-Spot "3d seit 1911", spielt genreübergreifend mit Theater-, Film- und Werbeelementen, dehnt und umkreist die Grenzen dieser Kunstformen.
Die Aufgabe: Kinowerbung für die Münchner Kammerspiele
Die Frage: Wie bringt man die Kammerspiele ins Kino?
Die Antwort: Indem man das Kino und seine Zuschauer auf die Bühne der Münchner Kammerspiele bringt.
Die Durchführung: eine Performance mitten im Kino-Werbeblock, die allabendlich live aufgeführt wird.
Im Kinospot werden die Zuschauer mit auf eine Reise genommen und schlüpfen in die Ich-Perspektive eines Schauspielers der Münchner Kammerspiele.
Sie gelangen so ins Theater, wo gerade das Bühnenbild - ein Kinosaal - aufgebaut wird.
In dem Moment, wo wir im virtuellen Kinosessel Platz genommen haben, reisst der Film.
Dunkel. Im realen Kino erhebt sich ein Schauspieler, während auf der Leinwand der vollbesetzte Zuschauerraum der Kammerspiele erscheint.
Das Publikum befindet sich nun auf der Theaterbühne und muss sich fragen: "Wer schaut hier eigentlich wen an?"
Hier ein Zusammenschnitt der Live-Performance und des Orginalspots.
Buch und Regie: Clemens Pichler
Kamera: Christian Stangassinger
Schnitt Standalone: Jochen Donauer
Schnitt Kinowerbung: Johannes Hubrich
Szenenbild: Judith Oswald
Musik: Acid Pauli
Sprecher: Matthias Hirth
mit (in der Reihenfolge ihres Erscheinens):
- Katja Bürkle
- v.l.n.r. Brigitte Hobmeier, Nico Holonics und Katharina Marie Schubert
- Thomas Schmauser
- Hildegard Schmahl
Live-Performance:
- Kristof van Boven
- vielen Dank an die Mitarbeiter der Pforte, Bühne und Maske