Eine Explosion. Erschütterung, Knall, Fetzen fliegen. Eine Katastrophe, ein Unglück, kein Zweifel. Die Künstler und Architekten Benjamin Foerster-Baldenius und Jan Liesegang von raumlaborberlin bauen – von einer Sequenz aus Antonionis Filmklassiker „Zabriskie Point“ inspiriert – ihre ganz eigene Explosionsversion vor das und ins Festivalzentrum. Für sie ist Explosion vor allem eine Form. Eine Struktur, die just im Moment ihrer
Auflösung faszinierende Kraft entwickelt. Ein Ereignis, das zerstört, aber auch Platz schafft für Neues, Unerwartetes. Als Zeichen weithin sichtbar; besonders nachts, wenn das splittrige Gebilde leuchtend aus dem Joanneum ragt. Begehbar führt die Explosion mitten ins Festivalzentrum, in die Ausstellung, ins Café. Drinnen dann herrscht Monochromie. Durch wenige Eingriffe werden die barocken Innenräume des dienstältesten und zweitgrößten österreichischen Museums zur Stadt hin geöffnet, Möbel und Fenster aus ehemaliger Ausstellungsarchitektur herausgeschnitten. Das Gebäude wird zu einem Relief mit verschiedenen Zeitschichten; im Erdgeschoß noch getaucht in wenige Farbtöne, die beim Aufstieg langsam den Nuancen eines Schwarz-Weiß-Films weichen. Wir selbst als farbige Akzente in skulpturalen Räumen. Nach Stephen Craig aus Irland und International Festival (Tor Lindstrand und Mårten Spångberg) aus Schweden wird nun zum dritten Mal das Festivalzentrum des steirischen herbst von Künstlerarchitekten gestaltet als Ort für Performances, Konzerte, Workshops, Vorträge, Diskussionen. Mit jeder Menge Raum zum Feiern, Reden, Essen, Trinken, Sich-Begegnen.
Auftragswerk steirischer herbst
Kooperation steirischer herbst & Landesmuseum Joanneum
Projektsponsoren Steiermärkische Sparkasse,
Industriellenvereinigung Steiermark, PORR,
Saubermacher Dienstleistungs AG,
Teerag-Asdag AG Steiermark & XAL

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