Für die fünf Millionen Anhänger der Baha'i-Religion sind die israelischen Nachbarstädte Haifa und Akká die heiligsten Orte auf Erden. Dort liegt das administrative und spirituelle Zentrum ihrer weltweiten Gemeinde, das alljährlich Tausende Baha'i-Pilger aus aller Welt besuchen. Über 700 Baha'i sind in diesem Weltzentrum tätig.

Die Bahá'í vertreten eine handlungsorientierte Ethik, die sich einer humanitären Vision des sozialen Fortschritts verpflichtet fühlt. Es gibt wenige Riten, Adressat fast aller Gebote ist das Individuum. Was zählt ist die geistige Grundhaltung, nicht die äußere Form. Frieden hat einen sehr hohen Stellenwert in ihrem Glauben. Die Baha'i werden im Iran, dem Ursprungsland ihrer Religion, diskriminiert und verfolgt. Seit der Islamischen Revolution 1979 wurden mehr als 200 Baha'i getötet, seit mehr als zwei Jahren ist das ehemalige Führungsgremium der iranischen Baha'i-Gemeinde im berüchtigten Evin-Gefängnis inhaftiert - trotz internationaler Proteste seitens der UNO und der EU.

Der Film erzählt die Geschichte der Baha'i-Religion und stellt Anhänger der Baha'i vor.

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