view of a punk
this film is a gritty and melancholy examination of the results of
information overload. a snarl of parallel and superimposed imagery
overwhelms our visual processing ability. this pulsing mass of images
and accompaniment of enervating sounds and noisescapes make us yearn
for something sensible amid the chaos. a few quiet scenes offer
contrast and respite giving hope that we might see something
recognizable or tangible. but this hope is unfulfilled, melts away,
erased. what remains is the uneasy feeling of threat.
der film demonstriert auf bedrückend irritierende art, was passiert, wenn unser gehirn seiner funktion als wahrnehmungsfilter nicht mehr gerecht werden kann. ein wildes neben- und übereinander an sinnesreizen überfordert unsere kortikale verarbeitungskapazität, der auf uns herein prasselnde brei aus pulsierenden visuellen eindrücken, verschärft durch eine enervierende geräuschmusikkulisse, macht schlicht ausgedrückt stress. die sehnsucht nach sinnhaftem oder bekanntem wird in den wenigen ruhigeren sequenzen kurz geweckt, die vorherige reizüberflutung zwingt zur hoffnung nach symbolischem und wiedererkennen von vertrautem. doch nichts bleibt längerfristig bedeutungsvoll, alles zerfließt und wird wieder gelöscht, bis nur mehr ein gefühl der bedrohung bleibt.