100 Sekunden sind schnell vorbei, doch es ist Zeit genug für einen spannenden Kurzfilm. Bis zum Sommer wollen Film- und Regie-Studenten insgesamt sechs kurze Streifen produzieren. Sie bilden den Abschluss der Trilogie "Schwerte ein letztes Mal sehen und sterben".

Ein halbes Jahr haben die Drittsemester ihr Projekt vorbereitet, Drehbücher geschrieben und dann die Besten ausgewählt. "Manche sind einfach unterhaltsam, andere widmen sich sehr ernsten Themen." 100 Sekunden stehen jedem Regisseur für das Endprodukt zur Verfügung. "Genau darin liegt die Herausforderung", sagt Tjorven Lauber. Schließlich sei es deutlich einfacher, eine in sich schlüssige Geschichte in Spielfilm-Länge zu erzählen, als in dieser relativ kurzen Zeit. Ein Hauch von Hollywood-Flair sei am Set aber dennoch zu spüren, berichtet die 21-Jährige. "Wir verwenden erstmals richtige Filmrollen, nicht nur Festplatten." Das Ergebnis der zeitaufwändigen Arbeit soll dann auch idealerweise im Kino zu sehen sein. "Wo genau, müssen wir noch abklären." Fest steht jedoch, dass die Studenten ihre Filme beim Tag der offenen Tür der Ruhrakademie im Sommer präsentieren werden. "Bis dahin müssen sie natürlich auch fertig geschnitten sein", so Tjorven Lauber. Sie hofft, dass sich noch ein weiteres Hollywood-Projekt verwirklichen lässt: eine DVD mit allen Kurzfilmen und großem Making-Of.
Quelle: ruhrnachrichten.de

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