In den Videoarbeiten von Cordula Ditz wird anhand von Demontage und Wiederholung die Aufmerksamkeit des Betrachters auf isolierte Sequenzen, auf die Architektur der Bilder gelenkt. Bevorzugte Quellen liefert dabei ein auf konventionellen Bildstrategien und stereotypen Rollenmustern basierendes Genre, der Horrorfilm als B-Movie oder Mainstream-Blockbuster. In der demonstrativen Härte der Schnitte offenbart sich die Konstruiertheit des ausgewählten Filmmaterials und vor allem die künstlerische Aneignung selbst als visuell analysierendes Verfahren. Found Footage, Sampling und Appropriation lassen in dem installativen Zusammenhang wechselseitige Bezüge zwischen Videokunst, Malerei und anderen Medien erkennbar werden. Die Großformate zitieren museale Vertreter der jüngeren Kunstgeschichte, in dieser Ausstellung sind Popstars wie Andy Warhol und Jean- Michel Basquiat bevorzugte Bezugsquellen. Emotional überladene Phrasen und Refrains dominieren die Leinwandarbeiten, sie stammen wiederum aus Popmusik zeitgenössischer Ikonen wie Lady Gaga, Le Tigre oder Britney Spears. Text: Galerie Conradi.

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