Das Wetter in der patagonischen Klettersaison 2009 zeigt sich von seiner unfreundlichen Seite und prüft die in den Camps wartenden Kletterteams auf ihre Motivationsfähigkeit.
Nach über drei Wochen des Wartens werden auch die an den Torre del Paines campierenden Tiroler Hansjörg Auer und Much Mayr nervös und starten in der letzten Woche ihres Aufenthalts bei mäßigem Wetterbericht in die Ostwand des Centraltowers. Den beiden gelingt es die sehr kurzen Wetterfenster zu nützen und können als ziemlich einzige Seilschaft in der Saison 2009 mit der objektiv gefährlichen Route "Waiting for Godot" eine schwere Erstbegehung in den Patagonieschen Anden hinterlassen.