In seinen Performances und Installationen arbeitet Christian Falsnaes auf der Grundlage kritischer Betrachtung sozialer Phänomene. Seine Recherchen betreibt er meist jedoch nicht alleine in seinem Atelier, sondern er erarbeitet diese aktiv in Zusammenarbeit mit seinem Publikum, aber auch durch Beobachtung dessen. Ähnlich philosophischen Fragestellungen bleiben seine Untersuchungen meist ohne konkrete Antwort, stattdessen legen kritische Beobachtungen offen zur Diskussion.

In seiner Performance ‘Elixir’ beschäftigt sich Falsnaes mit dem Medium Kunst als transformatives Element. Das Elixir wird als etwas Essentielles verstanden, das zu erreichen der Suchende anstrebt. Gleichzeitig steht es stellvertretend für konzeptuelle Inhalte oder Ideen in Kunst, Kultur oder Gesellschaft, zu deren Verwirklichung es aktiver Beschäftigung mit der Materie bedarf.

Die Auseinandersetzung mit Gruppendynamik, sozialen Ritualen oder Grenzen zwischen Kunst, Unterhaltung und (politischer) Aktion bilden hierbei grundlegende Fragestellungen, um die im Vordergrund stehende Frage nach dem transformativen Potential der Kunst zu thematisieren.

Christian Falsnaes, geboren 1980 in Kopenhagen, Dänemark, lebt und arbeitet in Wien, Österreich. (Text: PSM Gallery; URL: psm-gallery.com/exhibitions/current; 14.12.2011)

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