Wenn man Menschen befragt, die arbeitssuchend oder durch die verschiedensten Umstände arbeitssuchend geworden sind, wird man größtenteils immer die gleiche Antwort erhalten. Diese Menschen überkommt das Gefühl der Ohnmacht, des Ausgegrenzt sein oder gar der Minderwertigkeit. Dies ist eine sehr hohe psychische Belastung und nicht von jedem so ohne weiteres zu bewältigen. Gleichzeitig ist es aber ein immer drastisch werdenderes Ergebnis einer überholten und verkrusteten Arbeitspolitik.
Ausgehend von der zunehmenden „Caritaskultur“ in den Industriestaaten gegenüber der 2/3 Welt, möchte dieser Film diese, für jeden gewohnten Muster, auf unser eigene Gesellschaft übertragen.
Als Grundlage dient ein bekannter Werbeclip für eine Patenschaft mit einem hilfebedürftigen Menschen aus einem Krisengebiet.
Diese Ästhetik ist von uns gezielt auf die Problematik ARBEIT und unsere eigene Gesellschaft übertragen worden.
Es soll das gleiche Mittleidsgefühl erzeugen und deshalb die oft etwas abgestumpften Sinne für diese überholten nicht mehr zeitgemäßen Tendenzen im Bezug auf die „Zwei Klassengesellschaft“ schärfen.
Im Rahmen von "Hotel Subbotnik" 2008, in Gera