Erstmals wird auf dem Theater die Geschichte der Kinder Agamemnons im Zusammenhang erzählt. Trotzdem erwartet die Zuschauer kein mehrstündiger ‚Antike-Marathon‘, sondern ein Theaterabend voller Emotionen und fesselnder Bilder von knapp drei Stunden (einschließlich einer Pause). Regisseurin Konstanze Lauterbach, die für ihre sehr plastische und sinnliche Theaterästhetik bekannt ist und in Wiesbaden sowohl Schauspiel als auch Oper inszeniert, erarbeitete mit der Bühnenbildnerin Karen Simon ein Raumkonzept, das durch eindrucksvolle Draht-Installationen besticht. Das Motiv der Verstrickung und Unausweichlichkeit wird auf vielfältige Weise variiert.
Achim Gieseler entwickelte für die Aufführung eine Komposition, in der das seltene Metallinstrument Hang dominiert, dessen fremdartiger Klang einen spannenden Kontrast zum Geschehen um Blut und Schuld und Rache bildet.

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