Am Donnerstag, den 29.3.2012, um 19:30 Uhr, stellte Marc Frohn vom Büro FAR das kürzlich fertiggestellt temporäre Goethe-Institut in Santiago de Chile vor. Anschließend reflektierte Georg Vrachliotis, der am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) die Vertretungsprofessur für Architekturtheorie innehat, anhand architekturhistorischer Bezüge zum Werk von Fritz Haller das Projekt.

Mit vergleichsweise geringem Aufwand konnten FAR im unvollendeten Geschoss eines Bürohochhauses ein Gestaltungskonzept für einen höchst flexiblen und adaptierbaren Raum umsetzen, dessen Elemente später auch im sanierten Institutsgebäude weiterverwendet werden soll. Mit Hilfe einer beiläufigen Ästhetik der Dienstbarkeit arbeiten FAR bewusst gegen die Repräsentationserwartungen einer nationalen Institution und schaffen offene, fluide Schwellenräume, die zur kulturellen Begegnung einladen

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