200.000 misshandelte Kinder sind 200.000 zu viel.
Kinder sind oft das einfachste Ventil, wo Erwachsene Druck ablassen – ob es nun die „gesunde Watsch´n“ oder regelmäßige, teilweise schwere Misshandlung ist. In jedem Fall muss man sich fragen: Was geht in den Köpfen der Täter vor? Wie kann man um so viel kleinere, schwächere und vor allem hilflose Wesen schlagen, quälen oder vernachlässigen? Was ist mit den Rechten der Kinder? Was ist mit Anlaufstellen, die präsent sind?

50.000 missbrauchte Kinder sind 50.000 zu viel, in jedem Fall.
Extremfälle schaffen es oft in die Zeitung, aber denken wir auch an die jahrelangen Martyrien, die auf den ersten Blick nicht so „spektakulär“ aus Sicht der Medien sind. Bei diesen Zahlen fragt man sich: Was treibt Täter dazu, sich an den Schwächsten der Gesellschaft zu vergehen? Was muss die Gesellschaft tun, um sie zu schützen? Wegsperren oder Therapieren? Eines sollte klar sein: Als Zeuge darf man weder wegschauen oder weghören bzw. verschweigen!

Die Kampagne „Ich tu was“ wurde von Robert und Silvia Mörth ins Leben gerufen. Für sie ist der Schutz von Kindern und die Aufklärung von Kindesmissbrauch ein großes Anliegen. Wichtigstes Ziel: Die Bildung und Bekanntmachung einer Stelle, an die sich Zeugen von Gewalt gegen Kinder wenden können und Experten-Rat erfahren. Dazu holte das Ehepaar Mörth das Kinderschutz-Zentrum Graz mit ins Boot.

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