„Wir sparen ständig Zeit. Trotzdem haben wir am Ende immer weniger. Warum eigentlich?“

Obwohl wir ständig Zeit sparen, haben wir immer weniger zur Verfügung. Im Takt der elektronischen Kommunikationsmittel hetzen wir von einem Termin zum anderen. Für die wirklich wichtigen Dinge, für Freunde, Familie, sogar für die eigenen Kinder, bleibt kaum noch Zeit. Doch wer oder was treibt diese Beschleunigung eigentlich an? Ist es ein gesellschaftliches Phänomen, oder liegt es am Zeitmanagement des Einzelnen? Und: gibt es Alternativen?

In seinem Kinodokumentarfilm begibt sich der Filmemacher und Autor Florian Opitz auf die Suche nach der verlorenen Zeit. Er geht der Frage nach, wo all die Zeit geblieben ist, die wir mühsam mit neuesten Technologien und Effizienzmodellen glaubten, eingespart zu haben. Dabei trifft er auf Menschen, die die ständige Beschleunigung unseres Lebens vorantreiben und solche, die sich trauen, Alternativen zur allgegenwärtigen Rastlosigkeit zu leben. Er befragt Zeitmanagement-Experten, Therapeuten und Wissenschaftler nach Ursachen und Auswirkungen der chronischen Zeitnot. Er trifft Unternehmensberater und Akteure im internationalen Finanzmarkt, die an der Zeitschraube drehen. Ihr Ziel: automatisierte Finanzgeschäfte in Millisekunden. Und er lernt Menschen kennen, die aus ihrem ganz privaten Hamsterrad ausgestiegen sind und solche, die nach gesellschaftlichen Alternativen suchen. Er entdeckt: ein anderes Tempo ist möglich, wir müssen es nur wollen.

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