Drei Individuen. Drei Frauen. Frauen im Kampf um Schönheit und Ansehen. Kämpfe mit sich selbst und der Außenwelt. Kämpfe um das letzte Stückchen Teig um sich zu verändern. Drei Individuen die zum Opfer werden.
“Teighaut” kritisiert den Wahn seinen Körper durch Schönheitsoperationen und kosmetische Mittel zu verändern. Sie erzählt vom kleinen Universum der persönlichsten Gedanken, nämlich wie man über sich selbst auf Grund von äußeren Einflüssen wie Werbung, urteilt. Außerdem erzählt sie von dem Teufelskreis des nicht mehr Aufhören – Könnens, von der Jagd nach dem perfekten Körper, nach dem perfekten (oberflächlich äußeren) Ich, von der Jagd nach Annerkennung und Liebe.
Der Teig wird zum Sinnbild für unsere verformbare Haut, einerseits durch künstliche Eingriffe, andererseits durch die natürliche Veränderung der Zeit, das Altern. Die Angst vor dem Zerfall birgt das Bröckeln der Fassade schon in sich.
Das Publikum wird zum Spiegel für die Schönheitsfanatikerinnen die sich unaufhörlich in ihm sonnen. Gibt es einen Punkt, an dem der Spiegel überfordert ist und sie aufwachen um sich selbst zu erkennen? Zerbricht am Ende der gaffende, voyeuristische, hämische Spiegel oder zerbrechen sie an ihm? Was muss passieren, dass es ein Ende gibt?

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