Gerade rohstoffreiche Entwicklungsländer leiden unter Korruption, Steuerflucht und häufig auch Gewalt. Der Kongo ist als ärmstes Land der Welt und Kriegsgebiet mit mehr als fünf Millionen Toten seit Beginn des Konfliktes 1996 ein besonders extremes Beispiel. Schlimme Menschenrechtsverletzungen wie systematische Vergewaltigungen sind an der Tagesordnung.

Gleichzeitig sind die dort vorkommenden Mineralien für die Elektronikindustrie unverzichtbar, insbesondere Coltan. Auch für die Herstellung unserer Handys brauchen wir das Erz.

Wie kann Rohstoffreichtum vom Fluch zum Segen werden? Die Micha-Initiative setzt sich im Rahmen der Kampagne fair.liebt.transparent. für mehr Transparenz im Rohstoffhandel ein. In einer Postkarten-Aktion fordert sie Europa-Abgeordnete zum Handeln auf:

1. Konzerne sollen zum einen offen legen, wie viel sie für den Zugang zu Rohstoffen zahlen, damit Korruption und Steuerflucht eingedämmt werden und die Einnahmen gerechter verteilt werden.

2. Es werden auch transparentere Lieferketten gefordert, damit nachvollziehbar ist, ob sogenannte „Konfliktmineralien“ verarbeitet werden.

Mach mit bei fair.liebt.transparent.: micha-initiative.de/mitmachen/fairliebttransparent.
Bestelle hier die Kampagnen-Postkarten: micha-initiative.de/material/kampagnen-karte.

(c) by Micha-Initiative Deutschland, Augustin Pictures und Rollerwerk Global Development

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