Das Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung organisierte 2012 zum zweiten Mal eine Demografie-Lecture. Damit setzen wir eine Veranstaltungsreihe fort, um die öffentliche Wahrnehmung der weltweiten demografischen Veränderungen zu verbessern. Unser Referent – Prof. Andreas Schleicher – ist Leiter der PISA-Studien bei der OECD und hielt einen Vortrag mit folgendem Titel:

Ein Leben lang lernen. Warum wir unser Bildungskonzept neu denken müssen.

In einer vernetzten und globalisierten Welt, in der Information nahezu unbegrenzt verfügbar ist, kommt es mehr denn je darauf an, Wissen einzuordnen und wertschöpfend anzuwenden. Der demografische Wandel verschärft die Notwendigkeit von Bildung noch. Ohne eine bessere Bildung der heute zu gering Qualifizierten und ohne eine Weiterbildung, die eine längere Erwerbsphase überhaupt erst ermöglicht, hat Deutschland im Wettbewerb mit den jungen, aufstrebenden Nationen der Welt wenig Chancen, seinen Wohlstand zu halten.

Anschließend diskutierte Prof. Schleicher mit Prof. Dr. Wolfgang Lutz, Gründungsdirektor des Wittgenstein Centre for Demography and Global Human Capital (moderiert von Dr. Reiner Klingholz, Direktor des Berlin-Instituts).

Die verwendete Präsentation ist unter folgendem Link einsehbar:
prezi.com/t25q7d2cpcpd/lifelong-learning-and-why-we-need-to-rethink-education/

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