Edvard Grieg, ein Lieblingskomponist des Publikums, schien irgendwann totgespielt zu sein, jedenfalls verschwand er für lange Zeit aus den Konzertprogrammen. Nun wendet sich das Blatt: Grieg wird neu entdeckt, als Schöpfer einer Musik, der die Zähne noch nicht gezogen wurden im Namen einer wie auch immer gearteten Eleganz. So ist auch seine Cellosonate feurig und ruppig zugleich, im besten Sinne naiv, ohne Angst vor eruptiven Ausbrüchen und plötzlicher Süße. Die Harmonik ist überraschend, die Tempi sind extrem – genau das Richtige für Gautier Capuçon und Gabriela Montero. Er, der beste französische Cellist momentan, sie, herausragende Interpretin und Improvisationsgenie: zwei Künstler, die gerne Risiken eingehen und einander zu immer neuen Wagnissen herausfordern. Davon sprechen die beiden auch in der Dokumentation, die hier zu sehen ist.

Loading more stuff…

Hmm…it looks like things are taking a while to load. Try again?

Loading videos…