Rückblick zum zweiten Bürgerforum
Am Donnerstag, 11.10.2012 kamen rund 60 interessierte Bürgerinnen und Bürger im Plenarsaal des Neu-Isenburger Rathauses zusammen, um sich über den aktuellen Stand der Planungen zu informieren und die bisher erarbeiteten Grobziele zu bewerten. Bürgermeister Herbert Hunkel und Erster Stadtrat Stefan Schmitt präsentierten bei dieser zweiten Bürgerveranstaltung zum Stadtquartier Süd Ergebnisse der Analysephase.

Übergeordnetes Ziel ist es, im Stadtquartier Süd ein urbanes Quartier zum Wohnen und Arbeiten mit entsprechender Nutzungsmischung und ergänzenden Angeboten – etwa in den Bereichen Einzelhandel, Gastronomie und Soziales – entstehen zu lassen.
Gleichzeitig informierten der Rathauschef und der Dezernent für Bau und Planung über die Hauptaussagen der Marktanalyse, gaben einen Überblick über die heutige Nutzungsstruktur des Stadtquartiers Süd sowie die fünf zentralen Themenbereiche und korrespondierende Grobziele. Zu den formulierten Zielen gehören die Einbindung in das Stadtgebiet, eine attraktive Mischung von Wohnen und Arbeiten, eine dauerhaft leistungsfähige Verkehrserschließung, ein vernetztes System öffentlicher und privater Freiflächen sowie eine stufenweise Entwicklung auf Basis verfügbarer Flächen. In jeweils vier bis neun Unterpunkten finden die spezifischen Teilaspekte Ausdruck – von Blickbeziehungen und Baudichten über technische Infrastruktureinrichtungen bis zu Aufenthalts- und Erholungsqualitäten.
„Damit sich diese, für Neu-Isenburg wahrscheinlich letzte, große zusammenhängende Stadtentwicklungsfläche in den kommenden Jahren in ein attraktives Viertel der kurzen Wege verwandeln kann, bedarf es auch weiterhin des Engagements aller Akteure“, so Bürgermeister und Erster Stadtrat.
In der zweiten Planungsphase sollen mindestens drei Architektur- und Planungsbüros im Rahmen einer Entwurfswerkstatt Vorschläge für die zukünftige Struktur und Nutzung des Stadtquartiers Süd machen. Damit die Ergebnisse den Bedürfnissen der Stadt und Bevölkerung Rechnung tragen, gilt es zunächst die maßgeblichen Ziele festzulegen und einen hinreichenden Anforderungskatalog zu schnüren.
Zum Abschluss betonte Bürgermeister Herbert Hunkel noch einmal: „Wir wollen die mögliche Bebauung und Nutzung dieses „Sahnestücks “ in unserer Stadt nicht alleine von der Verwaltung bestimmen lassen, sondern möglichst viele Wünsche und Anregungen aus der Bürgerschaft beim Stadtquartier Süd verwirklichen. Die Planung wird offen und transparent weitergeführt. Zwar ist die Stadt nur beim DLB-Gelände selbst Grundstückseigentümerin, doch obliegt ihr allein die Planungsho-heit. Es liegt an uns die richtigen „Zutaten“ zu finden und Vorgaben zu machen.“
Im nächsten Schritt will die Stadt gemeinsam mit den von ihr beauftragten Planungsfirmen eine Planungswerkstatt vorbereiten um konkrete Nutzungsvorschläge zu entwickeln. Voraussichtlich am 8. und 9. März 2013 folgt eine Entwurfswerkstatt zu der schon jetzt alle Interessierten recht herzlich eingeladen sind.

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