Der Balkanstaat Pontevedro steht kurz vor dem Bankrott, neue Kredite sind keine mehr zu erwarten. Da erhält die Gesandtschaft in Paris einen delikaten Auftrag zur Rettung der Staatsfinanzen: Die lebenslustige und schwerreiche Witwe Hanna Glawari muss dringend von einem pflichtbewussten Landessohn geheiratet werden, damit sie ihre Millionen nicht sinnlos in Paris verjubelt, oder – noch viel schlimmer – ihr Geld anderen in die Hände fällt. Für diese patriotische Mission kommt nur einer in Frage: der pontevedrinische Klassediplomat Graf Danilo, dessen Stärken sich allerdings eher nachts im ‚Maxim‘ als zu den Bürozeiten in der Gesandtschaft entfalten. Jedoch sind nicht nur die Pontevedriner knapp bei Kasse, auch die Franzosen könnten die Millionen der selbstbewussten Hanna Glawari gut gebrauchen, weshalb die schöne Witwe sich vor Liebesschwüren und Heiratsanträgen kaum retten kann. Doch: ‚Das Studium der Weiber ist schwer‘! Franz Lehárs walzerseliges Werk um Geld oder Liebe aus dem Jahr 1905 traf nicht nur auf virtuose Weise den Nerv der Zeit, sondern brachte auch das durch den rasanten Fortschritt außer Kontrolle geratene Verhältnis zwischen Mann und Frau auf einen sehr vergnüglichen Nenner. ‚Die lustige Witwe‘ wurde zur erfolgreichsten Operette aller Zeiten. Nahezu jede musikalische Nummer ist ein Hit: ‚Lippen schweigen‘, das ‚Vilja‘-Lied und das Duett vom ‚Reitersmann‘, ‚Dann geh’ ich ins Maxim‘ und der Grisetten-Auftritt sind bis heute unvergängliche Melodien.

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