Rund 750.000 Tonnen Altkleider spenden die Deutschen jedes Jahr. Viele Spender sitzen dabei jedoch seit Jahrzehnten einem Irrglauben auf: Die alte Kleidung wird keineswegs kostenlos an Bedürftige verteilt. Altkleider sind seit jeher eine Handelsware. Das Geschäft mit Altkleidern boomt. Die erste Wahl geht häufig nach Osteuropa, die zweite nach Afrika und die dritte Ware wird zu Putzlappen verarbeitet. Doch wer verdient an dem lukrativen Geschäft?

Um den Altkleidermarkt ist ein regelrechter Verteilungskampf ausgebrochen. Karitative Einrichtungen verkaufen ihre Altkleider an kommerzielle Verwerter, um ihre sozialen Projekte finanzieren zu können. Dubiose Vereine sammeln, um die alten Klamotten direkt zu vermarkten und in die eigene Tasche zu wirtschaften. Und jetzt drängen auch noch die Kommunen in den Markt.

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