Einsam steht eine Frau an der Haltestelle. Die Bahn fährt vorbei, alle steigen ein. Die Frau wartet in der Sonne an der Haltestelle, während im Schwimmbad hinter ihr die Lichter angehen, die letzten Gäste herein strömen.
Von rechts fahren viele Autos vorbei, links nur noch ein müder Radfahrer. Die Haltestellenbeleuchtung brennt, der Himmel ist strahlend blau und der Tau hält sich hartnäckig an der Scheibe, obwohl die Schatten immer kürzer werden.
Ein unmögliches Bild? Ein zeitloses Bild?
Die Gleichzeitigkeit hat die Abfolge von Ereignissen abgelöst, ein neues Bild ist entstanden. Ewig, aber nicht erstarrt, zergliedert, aber ein Ganzes. Ein Gemälde der Zeit. Hier können unsere Augen die Zeit in Ruhe betrachten, ohne dass sie vorüber geht.
Ein Eindampfen hat stattgefunden, um uns die Zeit in ihrer ganzen Vielfalt präsentieren zu können.

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