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Mediale Bespielung, Vernetzung und Interaktion gehören in greifbarer Zukunft zu den bestimmenden Themen für alle modernen Städte. Wie Flächen genutzt und Inhalte generiert werden, um einen echten Mehrwert zu bieten, liegt in der Hand der entsprechenden Städte. Diese müssen Modelle entwickeln, um die Chance, die in den Medien steckt, nicht nur dem Kommerz zu überlassen.

Unbenommen handelt es sich bei „Urban Screens“ weniger um einen Trend, als vielmehr um eine visuelle Realität in den urbanen Ballungszentren dieser Welt. Gemeint sind Medieninstallationen und -bespielungen im urbanen Raum. Ob in der U-Bahn, am Flughafen, im Einkaufszentrum, im Fitnessstudio oder auf ganzen Häuserfassaden: Bildschirme werden immer häufiger an öffentlichen Orten als Informations- und Werbemedium genutzt. In ihrer räumlichen Wahrnehmung können „Urban Screens“ dabei neben der festen Form eines LED-Bildschirmes oder einer medialisierten architektonischen Fassade auch den Raum jenseits fester Formen erobern und man darf gespannt sein, wie weit die Definition von „Urban Screens“ in einigen Jahren technisch und auch konzeptionell reichen mag.

Bei den „Urban Screens“ ist der Motor hinter der Ausbreitung im öffentlichen Raum die werbetreibenden Wirtschaft. Angesichts der hohen Kosten von Bau und Betrieb sind andere Finanzierungen eher die Ausnahme und eine reine Kunstinstallation gehört zur Ausnahme. Dass Kommerz als Motor für die Ausbreitung von digitalem Content im öffentlichen Raum notwendig ist, soll an dieser Stelle nicht in Frage gestellt werden. Im Gegenteil, eine nachhaltige Entwicklung der „Urban Screens“ liegt in der geschickten Paarung von Kunst und Kommerz“ – und zwar genau in dieser Reihenfolge, mit der Kunst als Katalysator für die kommerziellen Inhalte.

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