Film flimmert. Hommage à Ernst Jandl.

Experimenteller Kurzfilm von Harald Holstein.
Deutschland 2010.

Das Prinzip Film wird in der Feststellung ‚Film flimmert’ ironisch durch zwei wandernde Buchstaben abgebildet. Der Satz verwandelt sich in konkrete Poesie.

Film wirkt durch die hohe Geschwindigkeit von Einzelbildern. Eine Verschiebung der zeitlich synchronen Ebenen von Bild und Ton bewirkt eine konkrete Erfahrung der Konstruktion des Mediums Film. Die Sprache beginnt mit einem Bild je Satz. Um den Film ‚sehen’ zu können, wird die zeitliche Dichte der Bilder erhöht, was in dieser experimentellen Anordnung zur Auflösung der gesprochenen Sätze in Geräusch zur Folge hat. Um den Text wieder verstehen zu können, wird das Geräusch entschleunigt, was den Film wieder in Einzelbilder auflöst.

Experimental shortmovie as hommage to the austrian concrete poet Ernst Jandl. It plays with the structure of movie transmission of 25 pictures per second. For concrete demonstration of the optical effect, the letter i ironically wanders through the words: film flickers.

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