Eine Ausstellung zu Migration in Görlitz/Zgorzelec von 1933 bis heute

Die Ausstellung - ein gemeinsamer Beitrag des Schlesischen Museums zu Görlitz und des Muzeum Łużyckie in Zgorzelec zur 3. Sächsischen Landesausstellung - widmet sich einem Thema, das mit der jüngeren Geschichte und Gegenwart der deutsch-polnischen Doppelstadt eng verbunden ist. Sie erzählt von Weggang und Zuzug der Menschen in den vergangenen acht Jahrzehnten infolge von Diktatur und Krieg, Flucht und Vertreibung, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Umwälzungen.
Der Besucher erlebt die mediale Inszenierung von 10 exemplarischen Biografien, hört von den Beweggründen und Erfahrungen der Menschen, begegnet Erinnerungsstücken und historischen Aufnahmen.
Die 10 Protagonisten werden während des Interviews von drei synchron laufenden Kameras gefilmt. Die Kameras stehen im Winkel von 120° zueinander und zeichnen somit ein dreidimensionales Bild der Personen auf. Im Ausstellungsraum wird das Filmmaterial im Maßstab 1:1 und in korrekter Augenhöhe auf jeweils drei Bildschirmen pro Zeitzeuge rekonstruiert. Alle 10 Personen sind gleichzeitig im Raum »anwesend«. Jeder virtuellen Person wird ein reales Exponat zugeordnet, welches in einer Vitrine unterhalb der Monitore präsentiert wird. Die 10 einzeln geführten Interviews werden im Raum zu einer inhaltlich und zeitlich inszenierten Choreografie zusammengefügt – es entsteht ein konstruierter Dialog zwischen den Zeitzeugen und ihren Biografien.

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