Nach Jahrzehnte langer erfolgreicher Arbeit als Werbefotograf hatte Günter Derleth genug von der hochtechnisierten Fotografie und beschloss - zurück zu den Wurzeln - , sich der Wiederentdeckung der Camera Obscura zu widmen, der ältesten Form der Lichtbildnerei.
Diese Urform des Fotoapparates arbeitet ohne Objektiv, ohne Sucher, ohne Zeit- und Entfernungseinstellung. Eine schwarze Kiste ist lediglich mit einem Loch ausgestattet und einem Filmträger auf der Rückwand.
Günter Derleth stellt seine Werke in Ausstellungen im In-und Ausland vor. Sein repräsentativer Bildband mit Camera Obscura – Fotos von Venedig erhielt auf Anhieb den Kodak-Fotobuch Preis.
Mit der Filmkamera begleitete der MEDIENWERKSTATT-Autor Herbert Liedel (selbst Fotograf und Kameramann) Derleth bei seiner Arbeit in Nürnberg, München, Venedig und bei seinen Aktionen (z.B. begehbare Lochkamera). Die Filmaufnahmen entführen den Betrachter in die magische Welt archaisch wirkender Schwarzweiß-Fotografie.

Loading more stuff…

Hmm…it looks like things are taking a while to load. Try again?

Loading videos…