Andreas Müller: Nicht-Etwas, das als Etwas erscheint - Dieser OnesTalk mit Andreas Müller fand beim 19. Rainbow Spirit Festival 2012 statt. - Das ist Einheit – oder Gott oder Bewusstsein oder Liebe, einfach das hier, was erscheint; die Erscheinung, jemand zu sein, „ich“, und mir geschieht das Leben; das Leben des scheinbaren Ichs in Zeit und in Ursache und Wirkung und in Subjekt / Objekt-Beziehung zu allem und in Wissen und Kennen und in Realitäten, d.h. für das scheinbare Ich ist alles real; in Wirklichkeit ist nur alles das und genau das, was erscheint – nur Einheit; wenn für das scheinbar Ich das Hier-und-Jetzt ein Objekt in der Zukunft wird; das Ende von dem, der glaubt, das hier zu kennen; Leben ohne Ich, in Nicht-Wissen; Einheit, die als Zweiheit erscheint – oder Nicht-Etwas, das als Etwas erscheint; keiner mehr da, der etwas bewerten könnte; bei Andreas keine Wahrnehmung von etwas, das tiefer sinken könnte; Einheit kann als alles, auch als Berührtsein erscheinen – wird aber von Andreas nicht mehr als besser bewertet z.B. als gelangweilt mit Kopfschmerzen vom Fernsehen zu sitzen; Gedanken und Gefühlen können auftauchen, aber da ist keiner, der sie aufgreift und für Realität hält; Leben erscheint ohne ich, wie es schon immer erschienen ist, weil es nie ein Ich gab; das, was ist, völliges Chaos und Anarchie, erscheinend als zivilisierte Ordnung; hier ist niemand – und dort ist niemand, nur das, was erscheint; niemand, der ein Ich haben oder verlieren könnte; aus Andreas Geschichte als spiritueller Sucher; das Wegfallen von Andreas als Person wurde nicht bemerkt, weil keiner mehr da war, der es hätte bemerken können; der Glaube des scheinbaren Ichs, alles, was passiert, zu tun; Einheit erscheint auch als Planen; Einheit muss sich nicht verändern, um Einheit zu sein oder zu bleiben – absolut unverständlich; kein Ich und kein Nicht-Ich; kein Grund für das, was passiert, trotzdem passiert es – wunderbar, grundlos, sinnlos; wenn aus Nicht-Alles, Alles wird – real und irreal gleichzeitig; Einheit kann auch als spirituelle Suche erscheinen, was nicht richtig oder falsch ist; der Glaube des scheinbaren Ichs, etwas von seiner Abwesenheit zu haben; wenn klar ist, dass es nie ein Ich gegeben hat, kann auch kein Ich zurückkommen; ein Leben ohne Ich – Andreas weiß aber nicht, was das bedeutet; niemand mehr da, der sich Sorgen macht, der meckert, der eine Story draus macht – Frieden, für niemand, so gewöhnlich; die Illusion, bestehend aus der Wahrnehmung, jemand zu sein; wenn Nichts und Alles gleichzeitig ist; keine getrennte Instanz und keine Wahl, nur das, was erscheint; keiner mehr da, der das Leben verstehen will; auch das Konzept von Schuld findet nicht mehr statt; Schmerzen bleiben Schmerzen, aber keiner mehr da, der sie unterdrücken möchte oder dem sie zu intensiv sind; wenn sich die Energie von Ich im Satsang scheinbar auflöst; über das Story-daraus-Machen des scheinbaren Ichs aus dem, was einfach nur erscheint; keiner da, der eingreift und keiner da, der es geschehen lässt; wenn niemand da ist und sich die Problematik von Problemen entschärft – absolut für niemand; auch die Konzepte Trost und Hilfe fallen weg; die Tendenz des Ichs, etwas besitzen zu wollen; Einheit kann auch als Mitgefühl erscheinen, aber da ist keiner der es hat oder braucht; ohne Ich, so gewöhnlich und so ultimativ.

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