Archive bewahren in ihren Räumlichkeiten eine kaum überschaubare Anzahl historischen Materials von immensen Wert für Wissenschaft und Forschung. Ein Schatz, so zeigten es jüngst die Tragödien von Weimar und Köln, der empfindlich und vergänglich ist. Die Angst vor dem totalen Verlust und die geänderte Anforderung seitens der Forschung an die Verfügbarkeit von Wissen veranlassen nahezu alle Archive sich intensiv mit der Digitalisierung ihres Bestandes zu befassen. Der klassische Verantwortungsbereich des Sammelns, Bewahrens, Erschließens und Präsentierens wird durch die einsetzende digitale Erfassung komplexer und aufwendiger. Das zu bearbeitende Pensum nimmt im erheblichen Umfang zu, denn auch die Digitalisate müssen in Datenbanken hierarchisiert, kontextualisiert, gepflegt und zugänglich gemacht werden. Archive betreiben auf diesem Gebiet eigenverantwortlich Feldforschung und suchen seit Jahren nach effektiven und ökonomisch sinnvollen Lösungsstrategien.

Der Dokumentarfilm Blatt für Blatt begleitet die Digitalisierung von Kulturgütern in staatlichen Einrichtungen und beleuchtet die daraus resultierende Herausforderung, die gewonnenen Daten für die „Ewigkeit“ zu bewahren.

Aufgenommen mit der Canon 5D Mark II.

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