Ballett Dortmund - Spielzeit 2012/13

Probeneinblicke zu
FEINE JADE (Fine Jade / 琦)

Zweiteiliger Ballettabend mit Choreografien von Edwaard Liang und Xin Peng Wang

Immortal beloved Ballett von Edwaard Liang / Musik von Philip Glass
Full Moon No Constancy Tanzblicke von Xin Peng Wang / Musik von Michael Daugherty, HC Gilje, David Lang u. a.

Unruhe und Getriebenheit. Der Job. Die Umstände. Die Verpflichtungen. Leben -- fortwährende Ablenkung, die gar nicht mehr zur Besinnung kommen lässt, wovon sie blenkt. Das Dasein zerrt an seinen Rahmenbedingungen. Wir haben den Wirt ohne die Rechnung gemacht.

Feine Jade vereint zwei Choreographien, die sich mit der Geschwindigkeit unserer Existenz, den Fliehkräften des Daseins, den Umlaufbahnen unserer Lebenswege, dem Wunsch nach Bezugspunkten und der Sehnsucht nach Besinnung und Beständigkeit inmitten einer bewegend-bewegten Welt auseinandersetzen.

Vor sechs Jahren reihte das renommierte Dance Magazine den in Taiwan geborenen Edwaard Liang unter die „Top 25 to Watch" der Choreographen. Inzwischen hat der Absolvent der School of American Ballet, Träger zahlreicher renommierter Preise (Prix de Lausanne, Mae L. Wien Award), Ensemblemitglied des Nederland Dans Theater und des New York City Ballet, einen Weg quer durch die Welt eingeschlagen und für Les Ballets de Monte Carlo oder The Joffrey Ballet ebenso eindringliche Choreographien geschaffen wie für Stars wie Peter Boal oder Wendy Whelan. „Masterpieces", feiert die amerikanische Presse seine Arbeiten. In Dortmund stellt er sich mit Immortal beloved vor, einer Schöpfung an der Schnittstelle von Poesie und Geschwindigkeit.

Xin Peng Wangs No Constancy ist inspiriert von einem Gedicht des englischen Romantikers Percy Shelley: Der Mond ist ein „freudloses Auge, dem nichts soviel wert ist, um beständig am Himmel zu stehen." Wangs Kreation ist eine poetische Tour de force zwischen unterschiedlichen Aggregatszuständen, Bewegung und Stillstand, Bleiben und Gehen, Ein- und Ausrasten. In der Zusammenarbeit mit dem bildenden Künstler HC Gilje aus Norwegen werden Schritte zu Blicken, Blicken nach vorne, Seitenblicken, Blicken zurück, Augenblicken. Wem gelten sie? Was hemmt ihre Flüchtigkeit und lässt sie irgendwo den einen Moment länger verweilen, der ihnen eine Absicht stiftet?

Alles bewegt sich.
Aber was bewegt uns?

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Dieses Video wurde produziert von farbeundbunt.de

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