Phantasie an die Macht. Mit verrückten Hoffnungen gegen das Bestehende antreten. Es gab diese Zeit. Zum Beispiel das Jahr 1968 folgende. Alles schien möglich. Überall Träume von Veränderung. Wir probierten uns aus, wagten uns weit vor. Zukunft dämmerte. Das Denken überschritt Grenzen. Und Rudi Dutschke fuhr in den 70er-Jahren nach Tübingen. Besuchte Ernst Bloch. Saß mit ihm im Garten. Oft genug. Alternativen blühten.
Mehr als drei Jahrzehnte später beginnen in Tübingen Studenten der "Ernst-Bloch-Universität" (hört, hört!) einmal mehr zu hoffen. Protestieren. Begehren auf. Vorsichtig, tastend mitunter. Immer auf Rückschläge gefasst. Dennoch. Sie senden täglich. Wüst genug: "Es muß gemacht werden. Wir müssen informieren, aufklären, wir müssen Zusammenhänge zeigen, wir müssen Öffentlichkeit gewinnen und selbst wenn unsere Sendung nur fünf Leute hören würden, vielleicht sind's auch zehn, selbst dann müßten wir's machen, um..., ja, um diese Welt ein Stückchen besser zu machen, um ... Das ist eine absurde Hoffnung, aber es ist trotzdem..., es ist notwendig, es ist die einzige Chance, die wir haben. Wir wollen irgendwo hin und wir müssen versuchen, da hin zu kommen." (Thomas Demmel)

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