Auf der Grundlage von Abbé Prévosts „Les aventures du chevalier Des Grieux et de Manon“ erzählen Meilhac und Gille eine der großen Liebesgeschichten der Weltliteratur.

Manon ist eine Femme Fatale und hin- und hergerissen zwischen ihrer innigen Liebe zu Des Grieux und diesem unstillbaren Verlangen nach Reichtum und Vergnügen, das ihr der wohlhabende Dandy De Brétigny bietet. Manon lernt Des Grieux kurz vor ihrem erzwungenen Eintritt ins Kloster kennen und flieht mit ihm nach Paris, um ein Leben voller Liebe und Begierde zu leben. Diese Leidenschaft geht jedoch verloren, als das Paar am Existenzminimum angelangt ist, und so lässt sich Manon auf den wohlhabenden De Brétigny und das mit ihm verheißungsvoll scheinende Leben im Luxus ein. Als sie schließlich erkennt, dass ihr Herz noch immer Des Grieux gehört, kehrt sie zu ihm zurück, durchbricht aber aufgrund ihrer Vergnügungssucht immer wieder die ihr gesetzten Grenzen, was für sie und Des Grieux tragisch endet.

Für „Manon“ schuf Massenet 1884 eine Musik aus dem Geist des 18. Jahrhunderts, die eine Liaison mit den psychologischen Mitteln des 19. Jahrhunderts einging und so zu einer atemberaubenden Oper wurde.

Erschienen bei pz-news.de und Stadttheater Pforzheim
Kamera & Schnitt: Corinna Krüger

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