Kerstin von Gabain reagiert auf das wissenschaftliche Paradigma einer musealen Sammlungspraxis und erinnert mit ihren skulpturalen und fotografischen Arbeiten bewusst an ein klinisches Sanatorium. In den gezeigten Arbeiten führen medizinisch anmutende Eingriffe an Möbeln sowie Fotografien von Objekten der MAK-Sammlung Sitzmöbel in der Manier des 19. Jahrhunderts humorvoll zu einer vermeintlichen Vermenschlichung der Objekte. Fotografie als Instrument von Klassifizierung und phänomenologischen Studien interessieren Gabain speziell im Kontext der Auseinandersetzung mit archivarischen Paradigmen der Studiensammlung des Hauses.

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