Folge 22 | Hans-Joachim Müller

Er wurde 1952 in Donaueschingen geboren. Er studierte an der Hochschule für Künste in Bremen von 1978 bis 1985 Bildhauerei. 1985 folgte ein Arbeitsaufenthalt in Japan, als Assistent von Professor Altenstein. An der Hochschule der Künste, Bremen, wird Müller dann 1992 mit einem Lehrauftrag für Steinbildhauerei betraut. 1994 erhielt er dann das Olvano-Romano-Stipendium. Der Künstler schuf sehr viele Arbeiten für den öffentlichen Raum, schon ab 1987 folgten die ersten Ausstellungen in Galerien und Kunstvereinen. 1998 bis 1999 hatte er Lehraufträge im Fachbereich Architektur der Fachhochschule Oldenburg, 2001-2002 Lehrauftrag an der HKM Bremen. Er lebt und arbeitet in Bremen.
Müller baut seine Figuren auf eine geometrische Basis, und so entstanden am Anfang Stelen und Figuren auf Pyramiden, bei der die abstrakte Form in eine menschliche Figur gipfelte. Die in den letzten Jahren gestalteten Figuren zeigen, wie die geometrisch-abstrakte Basis dem Künstler rein quantitativ wichtiger geworden sind. Die Plastiken sind jedoch keineswegs abstrakter geworden. Mit der formal-quantitativen Verschiebung untersucht der Bildhauer die Möglichkeit der Formate, den Gegensatz zwischen monumental und kolossal.

Bei uns ist Hans-Joachim Müller seit 2002.

Film und Schnitt
Camillo Ritter

Musik
Fit and the Conniptions
Wander In A Dream

Marisa Anderson
Singing In Many Voices

The Agrarians
Puritans Too

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