Die Installation "parabolic soap" zeigt eine Verschmelzung von künstlich/maschineller und natürlicher Bewegung. Ziel der Konstruktion ist es, einen Paraboloiden aus Seifenlauge zu erzeugen der ca. 60 Sekunden bewegt werden kann. Diese Minimalfläche entsteht jedoch erst, nachdem sich die Verbindung der Membran von der Seifenlauge löst. Das ist ein spannender Augenblick, da die empfindliche Oberfläche jeden Moment zu zerreißen scheint. Die Membran ist nun eigenständig und fügt sich einer konstruierten Form innerhalb des Expanderseils.

Die Bewegungen der Schrittmotoren sind willkürlich. Sie werden durch ein Programm kontrolliert, das in jedem Durchlauf zufällige Werte vergibt und damit die Höhe der vier Achsen steuert. Es entsteht ein Konflikt zwischen der natürlichen und der künstlichen Bewegung. Nachdem die Seifenmembran zerplatz ist, fährt sich die Maschine wieder in den Ausgangszustand und beginnt den Ablauf erneut.

Material: Edelstahl, Messing, PLA, Expanderseil
Funktion: Arduino, Easydriver, Schrittmotoren

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digital.udk-berlin.de/?/students/worseck-felix/projects/ws12-13.Parabolic-Soap/
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