Der Zusammenhang von stationären, mobilen Klangerzeugern und Raumgestaltung (= Architektur = Soundbox) und die individuelle Position darin wird nur durch aktives Sein im Raum klar. (Sam Auinger, Sound Artist, Linz/Berlin)

klänge sind allgegenwärtig und beeinflussen räume und situationen. in der kunst werden seit jahrzehnten die geräusche der stadt als material genutzt auf der suche nach neuen möglichkeiten in der akustischen ästhetik, um unter anderem den gebauten raum zu inszenieren und zu hinterfragen. in der architektur beschränkt sich die beschäftigung mit dem akustischen raum meist auf die verhinderung von trittschall und lärmimmissionen im rahmen der bauphysik. hier wird klang aus einer position der vermeidenden gestaltung behandelt. in dieser lva geht es dagegen, ausgehend von künstlerischen beispielen, um die auditive erfahrung und gestaltung architektonischer und urbaner räume. das persönliche aurale wahrnehmungsvermögen soll vergrößert und das bewusste sinnliche (er)leben der stadt erweitert werden.

untersuchungsgebiet ist ein grösserer bereich rund um den künftigen zentralbahnhof. aufgrund von recherchen sollen für diesen bereich künstlerische interventionen (analog, performativ, technisch, digital) entwickelt werden, die eine aurale besonderheit oder eine künstlerische position in diesem klangraum zu ohren kommen lassen.

die dokumentation zeigt die erarbeiteten künstlerischen projekte derjenigen studierenden die am semesterprogramm SONIC FICTION (künstlerisches Projekt aus dem Studienplan Architektur, Master, der technischen Universität 2013) teilgenommen und es am 27.6.2013 präsentiert haben.

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