Nach Wagners „Rheingold“ und Strawinskis „Le sacre du printemps“ ist „Il mondo della luna“ bereits die dritte Visualisierung in Zusammenarbeit von Brucknerhaus und Ars Electronica Futurelab. Projiziert wurde in Passive Stereo mit 4 Christie Roadster HD18K Projektoren auf eine schwarze 3D Leinwand, die mit 9x16m die gesamte Rückwand des Brucknersaals hinter dem Orchester und den Sängern ausfüllte. Auf diese Weise wurde gemeinsam mit den Musikern ein Gesamtbild geschaffen, das in dieser Form völlig neue Gestaltungsmöglichkeiten bzw. Aufführungsmodi für konzertante Opernaufführungen erschließt. Gesang und Musik wirkten sich in Echtzeit auf die dargestellten Szenen aus. So konnten beispielsweise die Beleuchtungssituationen oder integrierte Animationen direkt über einzelne Gesangsstimmen gesteuert werden. Zusätzlich wurden die Bewegungen des Taktstocks mit Hilfe eines Stereokamerasets abgenommen und im dreidimensionalen Raum abgebildet oder dienten so der Steuerung von Bildelementen. Die visualisierte Spur des Taktstocks ergab dabei einen weiteren visuellen Zugang zu dem im Konzertsaal kreierten Klangraum.

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