Film von Joachim Stallecker (k-UFO) und Johannis Sinnig über Jean-Paul Marat (1743-1793).
Der Arzt und Verleger war Präsident der Jakobiner und galt als radikaler Führer der französischen Revolution. Bereits in frühen Jahren veröffentlichte er medizinische Bücher zu von ihm entwickelten Heilmethoden, forschte an physikalischen Phänomenen und schrieb Abhandlungen über Feuer und Elektrizität.

Charlotte Corday ( 1768-1793). Die aus niederem Adel stammende Charlotte war anfänglich Befürworterin der Revolution und sympathisierte mit der gemäßigten girondistischen Fraktion. Von den Gewaltakten der Jakobiner abgestoßen, beschloss sie deren Wortführer zu ermorden. Sie verschaffte sich Zutritt zu Marat und erstach den Wehrlosen im Bade. Nach ihrer Festnahme und Verurteilung starb sie wenige Tage später unter der Guillotine.

Jacques-Louis David ( 1748-1825). Bereits vier Monate nach dem Mord überreichte der Maler und Zeremonienmeister der Jakobiner sein klassizistisches Gemälde "Tod des Marat" dem Konvent. Bis zum Sturz der Jakobiner hing das Bild an der Stirnseite des Nationalkonvents. Danach wurde das Gemälde heimlich außer Landes gebracht und befindet sich heute in Brüssel.

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