Die Zwanziger Jahre des letzten Jahrhunderts waren eine Phase der Mondänität, Freizügigkeit und Extravaganz. Nach harten Kriegs- und Entbehrungszeiten fand die High Society in den Großstädten der Welt ihren Sinn unter anderem in Partys, faszinierenden Autorennen sowie avantgardistischer Kunst. Mit Bauhaus, Surrealismus und Dadaismus setzte eine nach vorne orientierte, avantgardistische Stilrichtung ein, die sich von den alten, einengenden Zöpfen der wilhelminischen Ära endgültig befreite.

Bislang vorherrschende Normen schienen keine Geltung mehr zu haben. Man lehnte sich gegen die überholten Strukturen auf, erste emanzipatorische Ansätze stellten sich ein, der Aufbruch in eine neue, modernere, technologiefreundlichere Periode nahm ihren Anfang - aller Widrigkeiten zum Trotz.

Dieser historische Film zeigt das Lebensgefühl der 1920-iger Jahre, den "Roaring Twenties" von 1924 - 1929, als die jungen Frauen die damaligen Benimmregeln selbstbewusst ignorierten, sich schminkten, kurzgeschnittenens Haar trugen, Jazzmusik hörten, hochprozentigen Alkohol tranken und natürlich auch kräftig rauchten.

Mit der modischen Revolution in den Zwanzigern kam die Emanzipation der Frau. Nur der Männerwelt wollten Herrenstrümpfe und Hutschachtel nicht recht gefallen. "Frau" hingegen lebte Lust und Laster fröhlich aus.

Und die Nacht war in den Goldenen Zwanzigern eindeutig nicht allein zum Schlafen da. Auf der Jagd nach Rausch und Sinnesfreuden motzten sich die Schönheiten auf, um in Lokalen, Varietés oder im erlauchten Privatkreis ihren Lebenshunger zu stillen. Die wachgeküsste Weiblichkeit lebte mit einem Mal alle Tabus aus, die sie über Jahrhunderte hatte erdulden müssen...

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