Drei Zeitzeug/innen berichten, wie sie die Todesmärsche von Auschwitz nach Westen erlebten und was der 27. Januar als internationaler Holocaust-Gedenktag für sie bedeutet. Der Kurzfilm basiert auf Zeitzeugen-Interviews im Online-Archiv "Zwangsarbeit 1939-1945" (zwangsarbeit-archiv.de).

Am 27. Januar 1945 erreichte Rote Armee das Konzentrationslager Auschwitz und befreite rund 7.000 schwer kranke Überlebende. Zuvor waren die marschfähigen Häftlinge von SS-Wachen in Richtung Westen abgeführt worden. So erlebte der Großteil der Gefangenen die Befreiung des Lagers nicht mit, sondern befand sich bereits auf einem als Evakuierung deklarierten, grausamen Todesmarsch, bei dem viele ihr Leben verloren, oft erschossen wurden. Die Kolonnen zogen durch Dörfer und Städte; die Marschierenden starben vor den Augen der Bevölkerung.
Auschwitz steht symbolisch für den Massenmord an europäischen Juden und für das Leid von Millionen anderen Menschen, die vom Nazi-Regime verfolgt und umgebracht wurden. Insgesamt ermordeten die Nationalsozialisten dort und im angrenzenden Birkenau zwischen 1940 und 1945 etwa 1,1 Millionen Menschen. Der 27. Januar ist seit 1996 in Deutschland und seit 2005 weltweit ein Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus.

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