Mike Svoboda
Robin Hood – zu gut, um wahr zu sein (2012)
Musiktheater für eine Sängerin und fünf Blechbläser

Libretto von Manfred Weiss
Musik von Mike Svoboda
nach Motiven von John Dowland (1563-1626)

Regie Marcelo Cardoso Gama
Gesang Anne-May Krüger
Trompete Stefan Dünser und Attila Krako
Horn Andreas Schuchter
Posaune Wolfgang Bilgeri
Tuba Harald Schele
Musikalische Leitung Mike Svoboda
Kostüme und Puppenbau Nina Ball
Lichtdesign Marc Hostettler
Dramaturgie Johannes Fuchs
Dokumentation, Kamera und Schnitt Sean Wirz
Kamera Manuel Imboden
Ton Kevin Graber
eine Produktion von Lucerne Festival

Synopsis

Legenden haben die Eigenschaft, dass sie über viele Jahre und Jahrhunderte immer neu erzählt werden und irgendwann niemand mehr weiß, wie die Geschichte in Wahrheit war. So ist das auch bei Robin Hood. Doch zum Glück haben wir eine Zeugin, die Robin erlebt hat und wirklich weiß wie es wirklich war: Marian, Robins große Liebe,
erzählt uns endlich die wahre Geschichte aus ihrer Perspektive.

So erfahren wir z.B. dass Robin nicht mit Pfeil und Bogen gekämpft hat, wie es in vielen Filmen behauptet wird, sondern mit diversen Blasinstrumenten. Ja, Robin war Musiker und er beherrschte seine Instrumente so virtuos, dass er damit sowohl Räuber nieder strecken, Banditen einschläfern und jungen Mädchen Liebesgeständnisse machen konnte. Doch eins nach dem anderen. Marian lernt Robin kennen, als er mit seiner Trompete einen Räuber in die Flucht schlägt, der gerade die Kanne stehlen will, in der sie Milch für ihre hungrigen Geschwister geholt hat. Sie ist beeindruckt von dem jungen Mann, der mutig, selbstlos, bescheiden und wortkarg ist – bevor sie sich bedanken kann, ist er schon wieder weg. Doch Amors Pfeil hat in Marians Herz getroffen – Robin ist der Mann ihrer Träume. Unzählige Heldentaten müssen vollbracht werden – so hat Robin beinahe nie Zeit für Marian und sie fragt sich, ob es nicht besser wäre, dass es mehrere Robins gäbe, von deinen einer immer Zeit für sie hätte? Aber nein, sie liebt ja nur einen! Auch als der böse und immer betrunkene Sheriff von Nottingham einem Bettler das Geld weg nimmt und Marian ziemlich frech anschaut, ist Robin wieder zur Stelle und rettet Spenden und Marians Ehre. Marian gesteht ihm ihre Liebe, Robin ist sprachlos. Immerhin kann sie ihm einen Kuss geben. Doch dann kommen die wilden Horden des Königs und Robin muss sich verstecken. Tapfer tritt Marian den Männern entgegen, die Robin verhaften wollen, weil er den Reichen nimmt und den Armen gibt. Doch die böse Bande zögert nicht und entführt Marian. Allein im Kerker kreisen ihre Gedanken um Robin, und plötzlich ist er da –
er kann die Bande in einen tiefen Schlaf spielen und seine Liebste befreien. Nun holen die beiden Seite an Seite den Armen und Entrechteten das zurück, was ihnen genommen wurde. Und es sieht so aus, als könne die Welt gerecht werden: nicht nur durch Superman und Batman, auch durch viele Robins und Marias.

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