
Kant Monologue
2 years ago
Kant Monologue © 2003 Hagen Rehborn / reedited 2007
11.21 Minuten
Text: Emanuel Kant, Hagen Rehborn
Darsteller: Isabelle Paris, Constanze Albrecht (Gesang), Hagen Rehborn
Kamera: Hagen Rehborn
Schnitt: Hagen Rehborn
Das Video “kant monologue” zeigt eine Protagonistin, die einem
imaginären Zuschauer suggeriert, sie habe eine Affaire mit irgend einem Typen.
Sie konfrontiert den Zuschauer mit ihren Wünschen und ihren unüberbrückbaren
Wiedersprüchen und vermittelt zugleich das Gefühl die Sache mit dem Kerl wäre
schon längst gelaufen...
Sie verwendet dabei eine Ansammlung von sinnentleerten Aussagen, deren Ambivalenz
und Undefiniertheit gleichförmig erscheinen.
Dem Monolog folgt eine Ode an die Zeit von Emanuel Kant, aus der “Kritik der reinen Vernunft”.
Das konterkarierende Element ist ein Mann als
Karnevalstorrero bekleidet, der nichts anderes zu sagen hat, als:
l • o • v • e • m • e • s • o • o • n.
Kant Text:
Unsere Behauptungen lehren demnach empirische Realität der Zeit, d. i. objektive Gültigkeit in Ansehung aller Gegenstände, die jemals unseren Sinnen gegeben werden mögen. Dagegen bestreiten wir der Zeit allen Anspruch auf absolute Realität, da sie nämlich, auch ohne auf die Form unserer sinnlichen Anschauung Rücksicht zu nehmen, schlechthin den Dingen als Bedingung oder Eigenschaft anhinge. Solche Eigenschaften, die den Dingen an sich zukommen, können uns durch die Sinne auch niemals gegeben werden. Hierin besteht also die transzendentale Idealität der Zeit, nach welcher sie, wenn man von den subjektiven Bedingungen der sinnlichen Anschauung abstrahiert, gar nichts ist, und den Gegenständen an sich selbst (ohne ihr Verhältnis auf unsere Anschauung,) weder subsistierend noch inhärierend beigezählt werden kann.
abertrotzdem.de
dasscheitern.blogspot.com/
11.21 Minuten
Text: Emanuel Kant, Hagen Rehborn
Darsteller: Isabelle Paris, Constanze Albrecht (Gesang), Hagen Rehborn
Kamera: Hagen Rehborn
Schnitt: Hagen Rehborn
Das Video “kant monologue” zeigt eine Protagonistin, die einem
imaginären Zuschauer suggeriert, sie habe eine Affaire mit irgend einem Typen.
Sie konfrontiert den Zuschauer mit ihren Wünschen und ihren unüberbrückbaren
Wiedersprüchen und vermittelt zugleich das Gefühl die Sache mit dem Kerl wäre
schon längst gelaufen...
Sie verwendet dabei eine Ansammlung von sinnentleerten Aussagen, deren Ambivalenz
und Undefiniertheit gleichförmig erscheinen.
Dem Monolog folgt eine Ode an die Zeit von Emanuel Kant, aus der “Kritik der reinen Vernunft”.
Das konterkarierende Element ist ein Mann als
Karnevalstorrero bekleidet, der nichts anderes zu sagen hat, als:
l • o • v • e • m • e • s • o • o • n.
Kant Text:
Unsere Behauptungen lehren demnach empirische Realität der Zeit, d. i. objektive Gültigkeit in Ansehung aller Gegenstände, die jemals unseren Sinnen gegeben werden mögen. Dagegen bestreiten wir der Zeit allen Anspruch auf absolute Realität, da sie nämlich, auch ohne auf die Form unserer sinnlichen Anschauung Rücksicht zu nehmen, schlechthin den Dingen als Bedingung oder Eigenschaft anhinge. Solche Eigenschaften, die den Dingen an sich zukommen, können uns durch die Sinne auch niemals gegeben werden. Hierin besteht also die transzendentale Idealität der Zeit, nach welcher sie, wenn man von den subjektiven Bedingungen der sinnlichen Anschauung abstrahiert, gar nichts ist, und den Gegenständen an sich selbst (ohne ihr Verhältnis auf unsere Anschauung,) weder subsistierend noch inhärierend beigezählt werden kann.
abertrotzdem.de
dasscheitern.blogspot.com/
-
Vimeo: About / Blog / Developers / Jobs / Community Guidelines / Community Forums / Help Center / Site Map / Merchandise
/ Get Vimeo

Previous Week